Der dritte Streich bleibt aus

World Tour Final - Fort Lauderdale, USA

Zweimal haben Laura Ludwig und Kira Walkenhorst beim World Tour Finals in Ft. Lauderdale Brasilien besiegt. Gegen Larissa/Talita aber mussten sie sich im Finale geschlagen geben - auch, weil sie nicht ihr bestes Beach-Volleyball gezeigt haben.

Nicht im Rhythmus

Zweiter Sieger, das ist nichts für Larissa Franca und Talita Antunes. Sechs Endspiele haben die Brasilianerinnen in dieser Saison bereits auf der FIVB World Tour bestritten, heute gewannen sie ihr siebtes. Beim Finale in Ft. Lauderdale hieß es am Ende 21:17, 21:18 für das Team, das Brasilien 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vertreten wird.

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gewannen die Silbermedaille und 60.000 US-Dollar Preisgeld. Damit bewiesen sie einmal mehr, dass sie zu den besten Spielerinnen der World Tour gehören, nach dem Finale waren sie aber erst einmal enttäuscht. Ludwig runzelte die Stirn, zufrieden war sie mit ihrer Leistung nicht. Irgendwie ging das Finale so schnell zu Ende, viel schneller als sie, und nicht zuletzt die Brasilianerinen gedacht hatten: "Wir haben ein schweres Match erwartet", sagte Larissa.

Zu spät gestartet

Die letzten beiden Begegnungen gewannen Ludwig/Walkenhorst, einmal in drei und einmal in zwei Sätzen, doch um noch ein drittes Mal in Serie gegen die brasilianischen Athletinnen zu siegen, starteten die Deutschen zu nervös in das Spiel. Viele Aufschlagfehler sorgten dafür, dass Ludwig/Walkenhorst nicht ihre gewohnte Stärke im Service ausspielen konnten. Schnell lagen sie zurück (3:6, 9:12, 11:15), holten dann noch einmal auf (14:16), doch das Zurückkämpfen in die Partie, so wie es am Vortag im Halbfinale geschehen war, wollte nicht so recht gelingen.

Der zweite Durchgang begann mit einem 1:4-Rückstand, dem Ludwig/Walkenhorst den Rest des Satzes hinterhereilten. Ludwig hatte Probleme, ihr Side-out durchzubringen, zudem wirkten die Deutschen nicht so emotional, wie man es von ihnen gewohnt ist. Dass das Glück zusätzlich fehlte, zeigte der mehrmalige Versuch von Ludwig, mit dem direkt zurückgespielten Bagger zu punkten.  Dreimal versuchte sie es hintereinander, drei Mal führte das Unterfangen zum Punkt für die Gegnerinnen. Die Brasilianerinnen agierten einfach zu souverän und waren gut eingestellt auf das deutsche Duo, deren Aufholjagd am Ende ein bisschen zu spät kam. Durch starke Abwehr- und Blockaktionen verkürzten Ludwig/Walkenhorst noch einmal von 14:17 auf 17:18, doch dann war es am Ende Walkenhorst, die mit einem Aufschlagfehler das Spiel beendete.

 

 

 

 

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