Deutschland zieht nach

Snow-Volleyball

Im vergangenen Jahr hat die CEV die erste Europameisterschaft im Snow-Volleyball angekündigt, nun hat der Deutsche Volleyball-Verband nachgezogen: Die erste Deutsche Meisterschaft wird am 17. und 18. Februar 2018 im nordrhein-westfälischen Winterberg stattfinden.

Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen

Die Kleinstadt Winterberg ist dem allgemeinen Sportfan vielleicht aus einem anderen Grund bekannt: Der Weltcup der Rodler und Bobfahrer macht regelmäßig dort Halt und findet immer wieder großen Anklang. Nun wird das Sportarten-Repertoir noch etwas erweitert: Mitte Februar soll dort die erste deutsche Snow-Volleyball-Meisterschaft stattfinden.

Jeweils acht Damen- und Herrenteams werden sich dann an zwei Wettkampftagen messen. Die Teilnehmerliste soll sich dabei jeweils zur Hälfte aus den deutschen Teams der europäischen Snow-Volleyball-Rangliste sowie der nationalen Beach-Volleyball-Rangliste zusammensetzen. Der Sieger darf sich nicht nur erster deutscher Snow-Volleyball-Meister nennen, er sichert sich außerdem einen Platz bei den Europameisterschaften in Wagrain/Österreich Ende März.

DVV-Vizepräsident Dr. Andreas Künkler  kommt um den Vergleich mit dem „großen Bruder“ Beach-Volleyball nicht herum: „ Ich freue mich jetzt schon darauf zu sehen, wie sich die Sportart in den nächsten Jahren positiv entwickeln wird. Die ersten Schritte, die wir jetzt gemacht haben, erinnern mich an die Anfänge von Beach-Volleyball.“


Erste Meisterschaft im „Geburtsland“ des Snow-Volleyballs

Der Nachbar aus Österreich ist dagegen schon einen Schritt weiter: Am Wochenende ging dort die erste Ausgabe der nationalen Meisterschaft über die Bühne. Die ersten österreichischen Snow-Volleyball-Meister heißen seitdem Alexander Huber und Martin Streifellner: In Zell am See siegten sie vor spektakulärem Panorama im Duell der beiden topgesetzten Teams mit Mathias Seiser und Benedikt Kattner deutlich. Am Ende hieß es 2:0 (11:8, 11:4) für die Favoriten, die ihr Land damit in jedem Fall bei der EM vertreten werden.

Elisabeth Klopf und Viktoria Mair machten es dagegen deutlich spannender: Das an Position eins gesetzte Duo gewann nach zwei umkämpften Sätzen gegen Marilena Preiml und Maria Obernosterer (2:0; 18:16, 11:9).


Den Sand gegen Schnee eingetauscht

Wie schnell sich Snow-Volleyball in Europa verbreitet hat, zeigt auch ein Blick auf andere Meisterschaften:

In Litauen waren die Beach-Volleyball-Stars auch auf ungewohnten Terrain erfolgreich: Im Schnee der Stadt Jonava in der Nähe von Kaunas sicherte sich das Duo Ieva Dumbauskaite/Monika Povilaityte die Gold-Medaille. Das junge Team (beide Spielerinnen sind erst 23 Jahre alt) war ebenso wie die Sieger der Herren-Konkurrenz (Lukas Každailis/Arnas Rumševičius) ohne jegliche Vorerfahrungen im Snow-Volleyball angetreten – jetzt dürfen sie als Meister zur EM fahren.


Volles Haus in Tsaghkadzor

Selbst im Kaukasus wird schon Snow-Volleyball gespielt: In Tsaghkadzor, dem populärstes Skigebiet Armeniens, traten insgesamt gleich 30 Teams in Damen- und Herren-Konkurrenz an, dazu kamen auch noch einige Teams aus dem Nachbarland Georgien. Bei den Männern setzten sich die Favoriten durch: Ashot Balabekyan und Andre Simoni werden Armenien als nationale Meister bei den Europameisterschaften vertreten. Bei den Damen setzte sich dagegen mit Irina Tchelidze und Mariami Mukasashvili ein Team aus Georgien durch.


Zur Info: Trend-Sportart Snow-Volleyball

Snow-Volleyball – das ist Beach-Volleyball im Schnee vor teilweise spektakulärem Panorama. Und eine weitere Möglichkeit für den Weltverband FIVB die Sportart Volleyball auch im Winter zu vermarkten. Vom 23. bis zum 25. März findet nun auf 1.850 Metern Höhe die erste Europameisterschaft im österreichischen Wagrain statt. 10.000 Euro Preisgeld wurden dafür ausgeschrieben, die auf jeweils 24 Teams im Herren- und im Damen-Bereich verteilt werden.

Der sicherste Weg, sich für das Turnier zu qualifizieren, ist der über die nationalen Meisterschaften: Alle nationalen Meister erhalten einen Platz. Dazu kommen drei Plätze für den Gastgeber (der Meister plus zwei weitere Teams) sowie die Gewinner der europäischen Tour (maximal acht Plätze). Falls dann noch Spots übrigbleiben sollten, werden diese nach dem europäischen Snow-Volleyball-Ranking aufgefüllt.

Ähnlich wie im Beach-Volleyball wird auch im Snow-Volleyball nach dem Prinzip der drei Gewinnsätze gespielt. Zwar muss auch hier der Sieger am Ende des Satzes mindestens zwei Punkte Vorsprung haben, gespielt wird allerdings nur bis elf Punkte. In jedem Satz wird nach sieben Punkten die Seite gewechselt, zudem gibt es keinen zweiten Schiedsrichter.

“Ein richtiges Event mit einer super Party“

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