Die erste von weiteren Vor-Qualifikationen

FIVB World Tour Kish Island, 19. - 24.02.2018

Julius Thole und Clemens Wickler haben sich in Hamburg einen Platz für die FIVB World Tour auf Kish Island erspielt, die Country Quota an sich soll in dieser Saison wieder gängige Praxis werden. „In Bezug auf Olympia ist die anstehende Saison kein relevantes Jahr, insofern sollen alle Teams die Chance bekommen, sich zu präsentieren“, sagt Andreas Künkler, Vize-Präsident Beach beim DVV.

Country Quota: In Deutschland oder europaweit

In Hamburg wurde am Sonntag ein Startplatz für das FIVB Turnier auf der iranischen Insel Kisch vergeben – in der sogenannten Country Quota setzten sich Julius Thole und Clemens Wickler mit 2:0 (21:19, 21:17) gegen ihre Trainingskollegen Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms durch. Damit darf das neuformierte Duo Thole/Wickler am 19. Februar neben Betzien/Erdmann und Walkenhorst/Winter in der Qualifikation beim Weltserienturnier auf Kisch starten.

Der Länderausscheid war nur der erste von einigen weiteren, die der Deutsche Volleyball-Verband in Deutschland ansetzen wird. „Wenn es mehr Anmeldungen gibt, als wir Startplätze haben, werden wir eine Country Quota ansetzen“, sagt Andreas Künkler, Vize-Präsident Beach beim DVV. In den Länderausscheid müssen auch nur solche Teams, die auf Grund ihrer Punkte nicht direkt für das Hauptfeld gesetzt sind – das dürfte somit vor allem auf die Herrenduos zutreffen. Damit wolle man verhindern, dass die Teams „tausende von Euro versenken für ein Spiel.“

Generell will der Verband die Country Quota in Deutschland ausspielen lassen, wenn in der Saison eine Turnierwoche ansteht, "in der es international nur ein Turnier in Übersee gibt", wie Franziska Wilhelm, Beach-Volleyball Koordinatorin beim DVV, erklärt. Dafür seien bisher neun bis zehn Termine vorgesehen. Wann die nächste Country Quota ausgespielt wird, steht bereits fest: Am 18. Februar wird erneut in Hamburg um Qualifikationsplätze für das Fort Lauderdale Major (27. Februar bis 4. März) und das Vier-Sterne-Event in Doha (6. bis 10. März) gekämpft.

Bei World Tour Turnieren, die per Tagesreise von Deutschland aus zu erreichen sind, soll vor Ort ausgespielt werden, wer den letzten von maximal vier möglichen Startplätzen bekommt. Das ist wiederum für den Verband eine Geldfrage. Die Kosten für die Vor-Qualifikation in Deutschland muss der DVV tragen – wenn mehrere Spiele nötig werden, muss pro Austragung mit einem niedrigen vierstelligen Betrag kalkuliert werden.  

„In Bezug auf Olympia ist die kommende Saison kein relevantes Jahr, insofern sollen alle Teams die Chance bekommen, sich zu präsentieren“, erzählt Künkler. Sofern allerdings die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio anstehen, werde man wieder umdenken müssen und die möglichen Kandidaten konzentrierter fördern.

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