Die letzten Startplätze für die DM in Timmendorfer Strand

smart super cup Hamburg 18.08.2017 - 20.08.2017

Der anstehende smart super cup in Hamburg muss sich keineswegs hinter der Beach-EM verstecken: An diesem Wochenende steht ein spannendes Rennen um die letzten Startplätze für die Deutschen Meisterschaften an.

Finale Entscheidungen für die Deutschen Meisterschaften

Man könnte meinen, der heute mit der Qualifikation beginnende smart super cup in Hamburg gerät ein wenig in den Hintergrund, angesichts der gleichzeitig stattfindenden Beach-Volleyball-Europameisterschaft und dem eine Woche später an gleicher Stelle stattfindenden Finale der FIVB World Tour. Doch beinahe ganz still und klammheimlich werden beim „Rothenbaum Vol. 1“ die finalen Entscheidungen für die Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand gefällt.

Wer darf vor 6.000 Zuschauern in der Ahmann-Hager-Arena sein Können zeigen und wer muss die Deutsche Meisterschaft als Zuschauer verfolgen? Wir geben einen Überblick über die Regularien der Qualifikation und beleuchten die spannenden Kämpfe um die letzten Plätze bei den Damen und Herren.


Neuerung: Wild Card möglich

Grundsätzlich tragen jeweils 16 Frauen und Männer-Teams die Deutsche smart Beach-Volleyball Meisterschaft unter sich aus. Dabei werden die jeweils 16 besten Teams der Zulassungsliste, nicht der normalen Rangliste, berücksichtigt. In die Zulassungsliste fließen nur Turniere, die nach der letzten DM und vor dem Meldeschluss am 22. August stattfanden und maximal 365 Tage zurückliegen, ein.

Aus diesem Grund ist der smart super cup in Hamburg als letzte Möglichkeit, Punkte zu sammeln, so wichtig. Eine Neuerung dieses Jahr ist die mögliche Vergabe einer Wild Card. Das gilt jedoch für dieses Jahr als unwahrscheinlich und würde nur dann eintreten, wenn ein Top-Team durch ein solches Verletzungspech nicht folgende Zulassungsbeschränkung überwinden könnte: Die Teams müssen nämlich mindestens drei (smart-beach-tour-Turniere oder höherwertig) plus ein (Kat 1. oder höherwertig) seit der letzten DM zusammengespielt haben. Sonst werden sie nicht zur DM zugelassen.


Beck/Noack rutschen noch ab

Die Wild Card wurde auch eingeführt, um eine Situation wie die im Vorjahr zu vermeiden: Dort durften Holler/Schröder und Bergmann/Harms nicht spielen, obwohl sie zu den 16 besten Teams gehörten. Das bringt uns bereits zur aktuellen Situation bei den Männern. Betrachtet man die Zulassungsliste, so fällt dem Beach-Volleyball-Kenner sofort auf, dass zwei Teams, die sich über die Rangliste qualifiziert hätten, in der Zulassungsliste nicht vertreten sind.

Mit Max Betzien/Nils Ehlers und Tim Holler/Clemens Wickler bestreiten zwei Teams beim smart super Cup in Hamburg aber ihr erforderliches viertes Turnier. Somit rutschen diese beiden Duos in die Zulassungsrangliste und wären für die Deutsche Meisterschaft in Timmendorfer Strand qualifiziert. Ganz zum Leidwesen des bayerischen Duos Yannic Beck/Tim Noack. Sie rutschen dadurch auf den undankbaren 17. Platz ab.

Die beiden Jungs vom TSV Grafing müssen in Hamburg 35 Punkte auf Nibbrig/Wernitz (16. Platz) aufholen. Ein sehr schwieriges, aber nicht unmögliches Unterfangen, da die Topteams der Männer und Frauen bei der EM aktiv sind. Beide Teams spielen in Hamburg nicht in den üblichen Konstellationen: Noack spielt an der Seite von Benedikt Doranth im Hauptfeld, Daniel Wernitz muss mit Jan Romund in die Qualifikation.


Vierkampf der Frauen

Bei den Frauen ist es ein wenig einfacher, da die Zulassungsliste im Grunde der Rangliste entspricht und kein Team so sehr mit Verletzungen zu kämpfen hatte, wie das bei den Männern der Fall war. Dafür ist der Vierkampf um die letzten Plätze bei der DM umso spannender. Behlen/Weiland auf Platz 14 liegen mit 392 Punkten auf der Pole Position, knapp gefolgt von den Duos Krebs/Ottens mit 382 Punkten und Arnholdt/Welsch mit 372 Punkten auf dem 16. Platz.

Jagd auf dieses Trio wird das Duo auf Platz 17, Kiesling/Klinke, machen. Es wird also sehr kompliziert am kommenden Wochenende. Viele Rechenspiele, lachende Gewinner und weinende Verlierer versprechen dennoch ein spannendes Turnier am Rothenbaum, das sich somit nicht hinter den Europameisterschaften und dem FIVB World Tour Finale verstecken muss.

Alle Infos zum smart super cup in Hamburg

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