Die Olympiasiegerinnen planen Fernziel Tokio 2020

Ludwig/Walkenhorst

Es ist die Nachricht, auf die alle gewartet haben: Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gehen weiter auf Titeljagd und machen auch mit ihrem Erfolgsteam um Gold-Trainer Jürgen Wagner bis Olympia 2020 weiter. Das Fernziel ist klar: die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio und im Idealfall die Titelverteidigung.

Bei der HSV-Party weitere Arbeit beschlossen

Das Team hatte sich am vergangenen Samstag nach der Saison-Abschlussfeier, zu der ca. 100 Personen, unter ihnen die HSV-Spitze mit Jens Meyer und Dietmar Beiersdorfer, zugegen waren, zusammengesetzt und die Saison Revue passieren lassen. Vier Turniersiege auf der World Tour, dazu Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften, den Europameisterschaften und den Olympischen Spielen sowie zum Abschluss der Turniersieg beim World Tour Final in Toronto sprechen eine deutliche Sprache. Ludwig/Walkenhorst waren in der Saison 2016 das weltbeste Duo.

Dies soll 2017 und in den Jahren darauf fortgesetzt werden, dazu sind neben Wagner auch Co-Trainerin Helke Claasen und die Sportpsychologin Anett Szegeti weiter dabei. „Jeder hat aus seiner Perspektive die Saison betrachtet und sich dazu geäußert, was er zukünftig möchte und wie er sich das vorstellt. Laura hat angefangen, ich war der Vorletzte“, schildert Wagner das Vorgehen. Dabei seien alle Szenarien möglich gewesen, vom kompletten Austausch bis zu einzelnen Positionen, um neue Reize zu setzen, so Wagner, der alles auf den Prüfstand gestellt hatte.


Verdienter Urlaub auf Sri Lanka und in Dänemark

Doch letztendlich bleibt vieles, wie es ist, erklärt Wagner: „Die beiden Protagonistinnen haben klar gesagt, so wie bisher weiterzumachen. Wir haben die Ziele noch nicht endgültig definiert, aber die Mädels wollen bei der WM (findet im Jahr 2017 in Wien statt, d.Red.) sicherlich sehr gut aussehen und auch in der Weltrangliste wieder vorne sein. Das Fernziel ist natürlich Tokio.“ Bis zum ersten Dezember-Wochenende genießen Ludwig (entspannt in Sri Lanka) und Walkenhorst (Bulgarien mit der Beach-Academy und Dänemark) ihre freie Zeit, diese ist von Wagner ausdrücklich verordnet worden, „schließlich haben sie in vier Jahren an ihren Grenzen gearbeitet und die physiologischen und mentalen Strukturen müssen komplett regenerieren.“

Dann geht es wieder von vorne los, dann werden die Seriensiegerinnen die Gejagten sein. Und Wagner wäre nicht Wagner, wenn er nicht noch diverse Trümpfe, sprich Verbesserungspotenziale, in der Hinterhand hätte: „Im technisch-individualtaktischen Bereich können wir eine höhere Stabilität kriegen. Da haben wir vor Olympia einige Elemente herausgenommen, weil sie zu instabil waren. Und im mentalen Bereich haben sie eine stabile Leistung gezeigt, aber auch da ist noch Potenzial.“

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