Die Reaktionen auf den Olympiasieg

Olympische Spiele - Gold für GER

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst gewinnen eine historische Medaille, da bleiben Reaktionen aus der Beach-Volleyball-Welt nicht aus. „Sie bestimmen und prägen den Frauen-Beach-Volleyball wie kein anderes Team der Welt", meint z.B. Julius Brink, der Olympiasieger von 2012.

Laura Ludwig: „Ich kann es nicht fassen! Ich wollte nur, dass es vorbei ist und war dankbar, dass Barbara den Aufschlag verschlug. Danach habe ich erst etwas gebraucht, unsere Leitungen waren da länger. Jürgen hat uns beigebracht, handlungsorientiert zu denken. Helke und Anett haben mit ihrer Arbeit geholfen und uns auf gewisse Situationen vorzubereiten. Die medizinische Abteilung hat großartige Arbeit geleistet: nach dem Halbfinale habe ich mich sehr müde gefühlt, heute wie 25. Wir haben vier Jahre hart gearbeitet, hatten auch Tiefs, sind daran aber auch gewachsen. Mit dieser Saison und dem Olympiasieg haben wir uns belohnt. Unser erstes Jahr war „Probezeit“, aber es hat sich ja sehr gut entwickelt. Kira siegt bei ihren ersten Olympischen Spielen, wie cool kann man sein? Ich freue mich auf zu Hause, werde mich alleine auf die Couch setzen und einen Wein trinken."

Kira Walkenhorst: „Ein Traum ist in Erfüllung gegangen! Das fühlt sich immer noch unwirklich an. Auf dem Podium kamen mir ein paar Tränen. Die ganze Arbeit der vier Jahre haben sich gelohnt. Es waren viele Steine im Weg, die uns aber auch geholfen haben, besser zu werden. Wir hatten Silber sicher, wollten aber gewinnen. Jetzt geht das Dauergrinsen nicht mehr weg. Auf dem Podium sind mir einige Dinge durch den Kopf gegangen. Wir hatten schwierige Zeiten, aber die haben uns auch geholfen, so ein Team zu werden. Es war unser Plan, in Rio unser bestes Beach-Volleyball zu spielen, das ist aufgegangen.“

Jürgen Wagner: „Ich war bei Punkt 18 im zweiten Satz entspannt, weil mir klar war, dass wir nicht sechs Punkte in Serie abgeben. Da habe ich gedacht: Es ist vollbracht! Wir sind noch lange nicht bei 100 Prozent, aber ich habe es vorher noch nie geschafft, alle Bereiche auf den Punkt zu bringen. Wir haben hier extrem unser Ding gemacht und haben das klar durchgezogen. Die Saison war eine sehr gute Saison, das kann man nicht von Rio abhängig machen. Das war eine geile Saison mit drei, vier Siegen bei Grand Slams oder Major-Turnieren und dem EM-Titel. Dass es hier gekrönt wird, ist superschön.“

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Sie bestimmen und prägen den Frauen-Beach-Volleyball wie kein anderes Team der Welt."

Julius Brink, Olympiasieger 2012

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DVV-Präsident Thomas Krohne: „Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben mit dem Gewinn der Goldmedaille für Deutschland Geschichte geschrieben. Man kann diesen Erfolg eigentlich nicht in Worte fassen, da es dafür noch keine passenden Formulierungen gibt. Wir können so stolz auf die Beiden, aber auch das ganze Team, bestehend aus Trainer Jürgen Wagner, Co-Trainerin Helke Claasen, Sportpsychologin Anett Szigeti, Physiotherapeut Jochen Dirksmeyer, Scout Ron Gödde sowie Teamarzt Michael Tank und Physiotherapeut Ekkehard Schurig sein. Sie haben bei den Olympischen Spielen und die Jahre davor Unglaubliches geleistet und alle auf diesen Moment hingearbeitet. Es ist überwältigend, dass wir als erste europäische Nation überhaupt sowohl bei den Männern als auch den Frauen die olympischen Goldmedaillen gewonnen haben. Jetzt wird gefeiert, und wir werden die Nacht zum Tag machen.“

Julius Brink (Olympiasieger 2012): „Gold! Meinen allergrößten Glückwunsch an Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und ihr gesamtes Team: Und bitte hört mit den Vergleichen auf. Jonas und mein Erfolg in London war eine sehr, sehr große Überraschung. Wir waren bei weitem nicht das beste Team in 2012, zumal in der Weltrangliste nur knapp unter den Top 20 der Weltrangliste zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele. Was Kira und Laura hier und schon seit geraumer Zeit leisten, kann man nicht hoch genug bewerten. Kira hatte keinerlei Erfahrung mit Olympischen Spielen. Sie sind hier als Favorit angereist, die amtierende Nummer 1 der Welt und haben geliefert. Sie spielen derzeit das beste Beach-Volleyball der Welt, sowohl technisch als auch taktisch. Sie bestimmen und prägen den Frauen-Beach-Volleyball wie kein anderes Team der Welt. Und dieser Erfolg ist einfach nur verdient! Meinen größten Respekt!“

Jörg Ahmann (Olympia-Bronze 2000, U23-Bundestrainer): „Dank Kira und Laura und natürlich dank eines tollen Teams unter der Leitung des Gold-Schmiedes Jürgen Wagners ist Deutschland wieder für vier Jahre Olympiasieger. Ihr habt das Beach-Volleyball der Frauen auf ein neues Niveau gehoben: Beste Blockerin, beste Abwehrspielerin und unglaubliche Aufschläge.“      

Katrin Holtwick (Olympia-Teilnehmerin 2012): „Was die Beiden in den letzten Jahren geleistet haben, ist schon sehr beeindruckend! Dass sie das Können dazu haben, eine Medaille zu gewinnen, war allen klar, dass sie es wirklich auf den Punkt abrufen können, zeichnet sie aus. Sie sind nicht umsonst Nr.1 der Welt! Ich gönne es beiden von Herzen, sie stehen einfach zu recht ganz oben und Gold gehört nach dieser Saison einfach Ihnen! Genießt es, Mädels! Ich freue mich euch bald persönlich zu gratulieren!“

Ein bewegendes Projekt

Was das Team im Olympiafinale lieferte, war Weltklasse. Doch natürlich gab es im Verlauf der Jahre auch Zweifel, weil das Projekt Ludwig/Walkenhorst eine sehr bewegende Geschichte mit vielen Auf und Abs zu erzählen hat. Welche das ist, könnt ihr hier in unserer Chronik nachlesen.

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