Die Wolf-Brüder beeindrucken in Duisburg

smart beach cup Duisburg

Duisburg ist erst das vierte gemeinsame Turnier auf der smart beach tour für Peter und Georg Wolf und schon heimsen die an 13 gesetzten Brüder eine Bronzemedaille ein. Auf dem Papier sieht dies nach einer großen Überraschung aus, doch wenn man hinter die Kulissen blickt, wird einiges klarer.

"Underwolfs" holen Bronze

Dieses Wochenende scheint das Wochenende der großen Überraschungen zu sein. In Duisburg finden sich Teams auf dem Treppchen, mit denen man nicht so gerechnet hätte (wir berichteten). Eines davon ist Peter, 24, und Georg Wolf, 20.

Die Brüder waren an 13 gesetzt und landeten auf dem Bronzeplatz. Ok, sie profitierten zwei Mal von verletzungsbedingten Spielabsagen ihrer Gegner – in der zweiten Runde verletzte sich David Poniewaz und das Spiel um Platz drei sagten Tim Holler und Bennet Poniewaz verletzungsbedingt ab. Dennoch bewiesen Wolf/Wolf ihre Stärke. Holler/Poniewaz, welche an eins gesetzt in Duisburg waren, besiegten die "Underwolfs" im Viertelfinale in drei Sätzen. "Das war unser bestes Spiel in diesem Turnier", sagt Peter Wolf. Auch gegen Poniewaz/Rudolf sah es gut aus, der erste Satz ging an die Brüder. Bereits zu Beginn des Turniers hatten Peter und Georg Wolf ein Zeichen mit dem 2:1 gegen die an vier gesetzten und Dresden-Zweiten Yannic Beck/Tim Noack gesetzt.

"Es ist eine super Platzierung für uns", sagte Peter Wolf, "wir haben uns für dieses Jahr richtig zusammen getan und es läuft gut."

Erfolgreich in der Halle und im Sand

Doch die Wolf-Brüder sind alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Ob Halle oder Sand, sie haben so einige Erfolge vorzuweisen. In Bayreuth holten sich die beiden ganz aktuell den Titel des Deutschen Hochschulmeisters. Und mit ihrer Bundesliga-Hallenmannschaft United Volleys haben die jungen Spieler Bronze in der Bundesliga-Hauptrunde und auch im Pokal gewonnen. Dort ist der zwei Meter lange Peter als zweiter Diagonalspieler hinter Nationalspieler Christian Dünnes im Einsatz und Georg spielt die Libero-Position. Beide konnten auch in den Sand-Nachwuchswettbewerben glänzen. Georg wurde drei Mal Deutscher Vizemeister U20 und U18, Peter Deutscher Meister U20.

Als eine Überraschung ist die Bronzemedaille dennoch zu werten, obwohl die beiden Athleten schon so viel mitbringen. Peter Wolf erklärt, warum: "Man sieht halt immer wieder, dass auf der smart beach tour jeder jeden schlagen kann. Das Niveau ist eng beieinander." An Beispielen wie Beck/Noack lässt sich diese These bestätigen. Dieses Duo spielte sich aus der Quali ins Finale von Dresden. Ebenso spricht auch der Finaleinzug in Duisburg von Paul Becker und Jan Romund für diese Behauptung. An neun gesetzt spielte sich das Duo so weit nach vorn und schaltete dabei die an zwei gesetzten Karpa/Popp aus. Die Duisburg-Finalisten Armin Dollinger und Clemens Wickler bestätigten letztes Jahr ebenfalls diese These, als sie überraschend und sensationell den Titel des Deutschen Meisters holten.

Obwohl das gerade gut läuft, lässt Peter Wolf sich nicht zu großen Zielvorgaben hinreißen. "Ich bin nicht jemand, der so weit im Voraus plant", sagt er, "erst einmal reicht uns, dass wir hier so gut gespielt und Punkte gemacht haben. Jetzt muss man das immer wieder schaffen, konstant und verletzungsfrei bleiben, sonst büßt man wieder einige Plätze ein."

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