Die Zeit der unbekannten Größen und Eckdaten

Olympische Spiele

Die FIVB hat vier Turniere der Kategorien Ein- und Zwei-Sterne angesetzt. Für das olympische Qualifikationsranking werden sie keine Rolle spielen. Da bleiben Fragen offen.

Vier FIVB-Turniere im Angebot – Teilnahme lohnt kaum

Die Fragen bleiben weiter unbeantwortet im Raum stehen: Wer schafft den Sprung zu den Olympischen Spielen 2021 in Tokio? Wie viele Chancen wird es noch geben, um Punkte im Qualifikationsranking sammeln zu können? Mit Stand Mitte Juni wird es in diesem Jahr keine nennenswerten Turniere geben, bei denen es sich lohnen würde, anzutreten. Der Internationale Volleyball-Verband (FIVB) hat die Ausrichtung von vier Turnieren der Kategorien Ein- und Zwei-Sterne angekündigt.

Beginnend mit den Ein-Sterne-Stopps in Ljubljana (Slowenien) für Frauen und Männer (30. Juli bis 2. August) und im französischen Montpellier für Männer (25. bis 29. August). Denen folgen Zwei-Sterne-Events in Klaipeda (Litauen) für Frauen (27. bis 30. August) und auf Zypern in Larnaka vom 18. bis zum 20. September ebenfalls für Frauen. So sie denn stattfinden – Corona kann immer noch allen einen Strich durch die Rechnung machen – wird es dort kaum Punkte zu gewinnen geben. Ob dann trotzdem deutsche Teams dort gemeldet werden, hängt, so DVV-Beach-Sportdirektor Niclas Hildebrandt, von den aktuell üblichen Faktoren ab: „Macht es Sinn? Kann man es gesundheitlich vertreten? Wer darf reisen? Lohnt es sich?”

Das IOC stellt Forderungen an die FIVB

Höherwertigere Turniere stehen nicht in Aussicht. Derweil hat der Weltverband den Qualifikations-Modus für die Spiele in Tokio verlängert bis Juni 2021. Mit Einmischung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das zur Voraussetzung macht, dass alle Länder an diesen Qualifikationsturnieren teilnehmen können müssen, sprich, dass die Teams wieder reisen dürfen müssen. Aktuell ist das für Teams aus vielen Nationen wie beispielsweise Brasilien und den USA nicht möglich.

Für die Olympia-Teilnahme zählt das Olympic Ranking, in das die zwölf besten Ergebnisse eines Teams einfließen. Aus deutscher Sicht bedeutet das mit Stand 24. Juni: Borger/Sude (5960 Punkte) und Kozuch/Ludwig (5440) bei den Frauen sowie Thole/Wickler (7040) sind dabei; bei den Männern müssen Ehlers/Flüggen (5380) noch rund 300 Punkte gut machen, um in Tokio starten zu können. Bleibt eben nur die Frage: Geht überhaupt noch was bis Juni 2021? Zumal dann die Unbekannte zu klären ist: Finden die Sommerspiele wenigstens im nächsten Jahr statt?

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