DM Timmendorfer Strand 2005 - Der Finaltag der Damen

 

Susi Lahme und Danja Müsch haben am Timmendorfer Strand das Damen-Finale gewonnen. Die Berlinerinnen triumphierten etwas überraschend in drei Sätzen über die an Position Eins gesetzten Pohl/Rau und übten Revanche für die Niederlage im Masters-Finale auf Fehmarn.

Die Maschine läuft wieder

 

Thorsten Schoen hat bei der Weltmeisterschaft im Juni geblockt wie eine Betonmauer. Verdient war der Schüttorfer damals mit seinem Partner Marvin Polte in Berlin ins kleine Finale der WM eingezogen, wo die Erfolgswelle dann allerdings von dem Nationalteam Julius Brink/Kjell Schneider gestoppt wurde. Kjell und Julius dominierten am Ende in drei Sätzen. Die Revanche kam heute in Timmendorf. Bei den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften 2005 an der Ostsee triumphierten Polte/Schoen nun in zwei Durchgängen über Brink/Schneider und revanchierten sich so für ihre Niederlage im internationalen Wettkampf.

 

Der erste Durchgang bei der Viertelfinalpartie auf dem Centre Court verlief zunächst ausgeglichen. In der Mitte des Satzes setzten sich Marvin und "Torte" dann allerdings mit 16:11 ab. Doch man munkelt nicht umsonst auf den Rängen der Ahmann-Hager-Arena, dass Julius nun den Spitznamen Coolius trägt. Mit äußerster Coolness packte Julius eine Reihe seiner gefürchteten  104km/h-Aufgaben aus und brachte Polte/Schoen in der Annahme in Bedrängnis. Das Nationalteam konnte auf 17:17 ausgleichen, unterlag schließlich aber doch mit 19:21.

 

Im zweiten Durchgang war es zu jedem Zeitpunkt ein ausgeglichenes Viertelfinalspiel. Erst gegen Ende des zweiten Satzes gelang Polte/Schoen ein Zwei-Punkte-Vorsprung, den die Publikumslieblinge von Berlin überraschend zu einem Satz-und-Matchgewinn nutzten. Bekannte Bilder spielten sich für alle WM-Beteiligten-und-Fans auf dem Centre Court ab, wenn Thorsten Schoen wie vor zwei Monaten nach einem Beton-Block die Arme hochriss und dabei seine Emotionen rausschrie wie ein Torrero nach dem Stierkampf. Dem jungen Nationalspieler Julius Brink war genau wie bereits gestern die Schwächung durch eine Magen-Darm-Infektion anzumerken. Diese hatte er sich bei der EM in Moskau eingefangen. "Ich habe in den letzten Tagen 4,5 Kilo abgenommen und fühle mich extrem schlapp" ,sagte Julius. "Heute geht es mir zwar schon wieder besser, aber topfit bin ich immer noch nicht".

 

Marvin Polte strahlte dagegen über das ganze Gesicht. Wie schon in vielen Jahren zuvor hat er es am Timmendorfer Strand auch diesmal weit nach vorne geschafft. "Mittlerweile glaube ich selbst daran, dass mir hier viele Zuschauer die Daumen drücken", sagte Marvin. Alle Beach-Volleyball-Fans dürfen sich nun auf die morgen um 11:30 Uhr stattfindende Halbfinalbegegnung Dieckmann/Scheuerpflug gegen Polte/Schoen freuen. Eine Stunde vorher treffen Dieckmann/Reckermann auf Matysik/Popp. 

 

Auch am morgigen Sonntag sind wir von beach-volleyball.de wieder live für Sie vor Ort. Freuen Sie sich mit uns auf spannende Spiele, interessante News und neue Bilder und Impressionen vom Saisonausklang.

 

 

 

Matysik/Popp dritter Halbfinalist

 

Kay Matysik und Marcus Popp haben auf dem Centre Court am frühen Abend für eine Überraschung gesorgt. Die beiden triumphierten unerwartet souverän über das Nationalduo Klemperer/Koreng und fordern im morgigen Halbfinale nun Dieckmann/Reckermann heraus. Bei den Damen holten Lahme/Müsch den Titel vor Pohl/Rau.

 

Mit relativ viel Tape beklebt war David Klemperer in dieses Viertelfinale gegangen. Die muskuläre Belastung der vergangenen Tage hatte seine Spuren hinterlassen. Zusammen mit Partner Erik Koreng versuchte er alles, um den Halbfinaleinzug perfekt zu machen, doch es langte nicht: Am Ende verlor das Nationalduo unerwartet deutlich in zwei Sätzen, weil es an seine Form im Achtelfinale nicht anknüpfen konnte.

Der erste Satz ging mit 21:15 an das Duo Matysik/Popp, die im Spiel zuvor noch eine Niederlage gegen Dieckmann/Scheuerpflug kassiert hatten. In dieser Begegnung hatten sie deutlich mehr Dampf unterm Hintern und überzeugten mit teils spektakulären Abwehraktionen. Im zweiten Durchgang blieben Klemperer/Koreng bis zum Stand von 8:8 ebenbürtig. Dann aber zogen die vermeindlichen Außenseiter auf 16:12 davon, während sich David zunehmend unzufrieden mit den Entscheidungen des zweiten Referees zeigte. Das ging so weit, dass er nach der gelben Verwarnung beim Stand von 19:15 eine rote Karte kassierte. Matysik/Popp bekamen einen Punkt gut geschrieben und nutzten gleich zum ersten Matchball zum Sprung in die Runde der letzten Vier.

 

 

 

Die deutschen Meisterinnen heissen Susi Lahme und Danja Müsch

 

Die "alten Damen" haben es am Timmendorfer Strand noch einmal allen gezeigt. Mit einer klasse Aufholjagd gewannen die Berlinerinnen Susi Lahme und Danja Müsch das Finale gegen Steffi Pohl und Okka Rau Hamburger SV. Bei ihrem letzten großen nationalen Event ist Danja damit noch einmal ein grandioser Erfolg geglückt.

 

Es war ein Finale, was das Herz eines jeden Beach-Fans ein paar Takte höher schlagen lässt. Spannung, Dramatik, Ehrgeiz - 6000 Zuschauer in der Ahmann-Hager Arena bekamen in dem gut eine Stunde dauernden Finale wahrhaft einiges geboten.

Im ersten Satz präsentierten sich Steffi Pohl und Okka Rau in deutlich besserer Verfassung. Sie machten wenigen Eigenfehler und hielten bis zur Satzmitte einen konstanten Zwei-Punkte Vorsprung.

Beim Stand von 14:12 für die Hamburgerinnen brachen Lahme/Müsch dann kurzzeitig ein, so dass es für die an Position Eins gesetzten Pohl/Rau keine Schwierigkeit mehr war, den Satz mit 21:15 nach Hause zu bringen. Durchgang Nr. Zwei bot ein anderes Bild. Zwar lagen beide Finalisten-Duos bis zur Satzmitte gleich auf, aber diesmal steigerten sich die Berlinerinnen zum Satzende hin. Pohl/Rau kamen aus unerklärchen Gründen vollkommen aus ihrem Rhythmus und lagen plötzlich mit 13:19 hinten. Zwar konnten Pohl/Rau noch zwei Satzbälle abwehren, Lahme/Müsch glichen allerdings hochverdient zum 21:16 aus. An dieser Stelle schüttelten die ersten Zuschauer verwundert die Köpfe, denn viele hatten insgeheim mit einem souveränen Sieg der Hamburgerinnen, gerechnet - schließlich hatten diese sich auf internationalem Parkett in deutlich stärkerer Form präsentiert.

Aber das Publikum sollte sich noch wundern, denn Pohl/Rau hatten im entscheidenden Tie-Break nicht mehr viel dagegen zu setzen. Lahme/Müsch hatte der Satzgewinn deutlich Auftrieb gegeben und so standen sie am Ende dieser Finalbegegnung wohl deutlich mehr unter Strom. In Windeseile hatte sich das ältere der beiden Nationalduos eine 9:5-Führung herausgespielt. An diesem Zeitpunkt hatten Pohl/Rau - immerhin die Sieger der Masters in Hamburg und auf Fehmarn - alle Hoffnungen auf einen Sieg abgeschenkt. Jedenfalls machten Danja Müsch und Susi Lahme noch sechs Punkte in Folge und bevor die Zuschauer sich zum Matchball erheben konnten, war dieser Tie-Break eigentlich schon vorbei.

 

Danja Müsch hat damit bereits zum fünften Mal den Titel der Deutschen Meisterin gewonnen. Jetzt darf sie stolz nach insgesamt zwölf Karrierejahren, drei Olympia-Teilnahmen und satten 25 Masters Siegen ihre sagenhafte Laufbahn als aktive Sportlerin ausklingen lassen.

Wer Danja kennt, weiß allerdings, dass sie nicht so einfach die Finger von den Beach-Volleybällen lassen wird. Immerhin hatte sie kürzlich geäußert genau beobachten zu wollen, wie sich die deutsche Beach-Serie entwickelt. "Ich könnte mir vorstellen mit einer neuen Partnerin noch ein paar Turniere zu spielen", so Danja Müsch. 

 

 

 

Goller/Ludwig holen Bronze

 

Sara Goller und Laura Ludwig haben sich bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand mit ihrem Triumph über Geeske Banck/Mireya Kaup die Bronzemedaille geholt. Die Zuschauer auf den prall gefüllten Rängen schrieen oftmals laut „Feuer“, wenn die vier Mädels in der strahlenden Sonne zum Aufschlag ansetzten. Und Feuer gab`s dann auch. Und zwar so heftig, dass hier kein Löschfahrzeug mehr half. Im Angriff wurde kräftig gehämmert, als hätten die Veranstalter hier einen Schmetterkontest ausgerufen. Zudem sorgten  die beiden Teams im kleinen Finale mit druckvollen Aufschlägen und spektakulären Abwehraktionen oftmals für lautes Staunen und begeisterten Applaus auf den Centre Court-Tribünen. Goller/Ludwig behielten dabei allerdings am Ende die Oberhand. Mit 21:18 und 21:17 sicherten sich schließlich Sara und Laura verdient den Platz auf dem Treppchen.  "Ich bin jetzt bereits zum vierten Mal bei den Deutschen Meisterschaften hier dabei", sagte Sara, "aber nun kann ich erstmals vor vollen Tribünen auf dem Centre Court spielen. Eine Wahnsinns-Stimmung hier."

Aber auch der vierte Rang von Geeske und Mireya ist ein Top-Ergebnis. beach-volleyball.de sagt Herzlichen Glückwunsch.

 

Neben den bereits feststehenden Halbfinalisten Dieckmann/Reckermann und Dieckmann/Scheuerflug haben nun noch ganze vier Herren-Teams am Timmendorfer Strand Chancen auf die Runde der letzten Vier.

Nationalduo Klemperer/Koreng bekommt es um 16:00 Uhr mit Matysik/Popp zu tun. "Poppey" wird sich dann steigern müssen, um im Konzert der Großen noch einmal kräftig mitmischen zu können. Eine Stunde später kommt es zu einer Wiederauflage des kleinen WM-Finalspiels: Brink/Schneider treffen auf Polte/Schoen. Bei den Weltmeisterschaften in Berlin hatten Brink/Schneider die Oberhand behalten und sich damit die Bronzemedaille gesichert. Allerdings hatte Thorsten Schoen zu diesem Zeitpunkt auch mit einer Zerrung zu kämpfen...

 

Die Bedingungen könnten in der Tat nicht besser sein. Der Himmel ist herrlich blau, die Temperaturen liegen derzeit bei angenehmen 22 Grad. Die Tribünen des Centre Courts sind prall gefüllt und spätestens beim anstehenden Damen-Finale dürfte die Stimmung WM-Niveau erreichen.

 

 

 

Dieckmann`s im Halbfinale

 

Julius Brink und Kjell Schneider haben auf dem Nebencourt am Timmendorfer Strand den Einzug ins Viertelfinale für sich klar gemacht. Das Nationalduo triumphierte denkbar knapp über die Youngster Florian Huth/Stefan Uhmann. „Es war ein gutes Spiel, aber ganz schön knapp“, sagte Julius Brink nach dem Triumph. 

 

Auf dem Court Nummer Zwei hatten zuvor Kay Matysik/Marcus Popp gegen die Deutschen Meister 2004 Andi Scheuerpflug und Christoph Dieckmann gekämpft, wobei Andi und Christoph zu jedem Zeitpunkt klar die Oberhand behielten. Mit 21:16 und 21:16 war der Einzug ins Halbfinale eine ganz klare Sache. Marcus Popp dagegen wirkte zumindest zeiweise etwas lustlos und war mit den Gedanken wohl schon bei seinem neuen Verein in Italien. In der Verliererrunde bekommen Matysik/Popp nun eine zweite Gelegenheit, sich weiter nach vorne zu spielen. Am Nachmittag treffen sie auf das Nationalduo Klemperer/Koreng, die sich bei ihrem jüngsten Erfolg über das Team Anton/ Holschen deutlich stärker als gestern präsentierten.

 

Als zweites Team sind Markus Dieckmann und Jonas Reckermann in die Runde der letzten Vier eingezogen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Centre Court-Stimmung schlugen die Turnierfavoriten die WM-Vierten Marvin Polte und Thorsten Schoen in drei Sätzen. "Die beiden haben echt gut gespielt und uns im zweiten Satz keine Chance gelassen", sagte Jonas im Anschluss an die Partie. "Aber jetzt sind wir natürlich zufrieden, dass wir es hier in Halbfinale gepackt haben."

In der Tat wachten Marvin und Thorsten wie schon bei der WM erst im zweiten Satz auf. Die beiden spielten sich mit gewohntem Ehrgeiz einen 12:6 Vorsprung heraus und machten den zweiten Satz am Ende mit 21:19 zu. Zuvor hatten sie aber nochmal kräftig gezittert. Als das Duo Dieckmann/Reckermann insgesamt vier Satzbälle abgewehrt hatte. Der Tie-Break war dann allerdings eine klare Angelegenheit für das Nationalteam mit ihrem Trainingsort in Köln. Mit 15:7 unterstrichen sie ihre Favoritenstellung.

 

 

 

Pohl/Rau fordern Lahme/Müsch im Finale

 

Steffi Pohl und Okka Rau sind in das Endspiel der diesjährigen Deutschen Meisterschaften eingezogen. Im Halbfinale ließen die Hamburgerinnen Banck/Kaup keine Chance und haben nun beste Chancen auf den Titel.

Bereits der erste Satz ließ keine Zweifel aufkommen, dass Pohl/Rau hier in Timmendorf den Pokal in die Luft stemmen wollen. Früh erspielte sich die Masters-Siegerinnen von Hamburg und Fehmarn einen sicheren Vorsprung und beendeten den Durchgang nahezu lässig mit 21:15. Banck/Kaup schienen zu diesem Zeitpunkt etwas gehemmt und beim Stand von 9:6 im zweiten Satz für Pohl/Rau hakten die meisten Zuschauer die Partie wohl vorzeitig ab. Doch Banck/Kaup konzentrierten sich noch einmal, brachten ihren Angriff häufiger durch und drehten den Rückstand gar in eine 12:11- Führung.  Was dann folgte war allerdings eine Demonstartion des Hamburger Duos. Okka Rau lief im Block zur Höchstform auf und das an Position Eins gesetzte Duo zog auf 19:13 davon. Keine Überraschung, dass sie sich dann auch mit 21:16 den zweiten Satz sicherten, weil ihre Gegnerinnen einen Aufschlag ins Netz drückten.   

 

Im zweiten Damen-Halbfinale der Deutschen Meisterschaften war es am Ende wieder das routiniertere Duo, das die Oberhand behielt und als Sieger vom Platz ging. Susanne Lahme und Danja Müsch triumphierten im Tie-Break über die Nachwuchshoffnungen Sara Goller/Laura Ludwig. Den ersten Satz gewannen Lahme/Müsch mit 21:18. Im zweiten Durchgang war es zunächst vollkommen ausgeglichen, doch dann packte Laura eine Serie ihre legendären Sprungflatter-Aufschläge aus und so gingen die Youngster mit 19:16 in Führung. Dieser Vorsprung reichte locker zum 21:18-Satzgewinn. Im alles entscheidenden dritten Durchgang hatten Sara und Laura dann allerdings Startschwierigkeiten. Mit druckvollen Aufgaben schoss Danja Müsch ihr Team zu einer 4:0-Führung. Mit 7:3 und 9:5 lagen die Beacholdies dann weiter in Front, doch Goller/Ludwig kämpften, holten tolle Bälle in der Abwehr und machten weiter Druck im Aufschlag. Das junge Nationalteam glich aus zum 12:12. Lahme/Müsch erspielten sich dann nicht minder sensationell das 14:12 und sicherten sich mit 15:13 den Einzug ins Finale am schönen Timmendorfer Strand.

 

 

 

Brink/Schneider bleiben im Rennen

 

Julius Brink und Kjell Schneider haben sich mit einem Sieg über das Duo Martin Kern und Marten Lammens alle Chancen auf den Titel des Deutschen Meisters offen gehalten. Die WM-Dritten schlug das ambitionierte Team aus Köln in zwei Sätzen mit 21:17 und 21:19. Allerdings war es eine Begegnung auf hohem Niveau, dem Spiel von Kern/Lammens merkte man nicht an, dass sie in der Setzliste dieses Turniers neun Plätze weiter hinten stehen. Vor allem Marten präsentierte sich auf dem Centre Court in echter Top-Form, schlug ein ums andere Mal präzise und äußerst druckvolle Aufschläge und platzierte seine Angriffe derart sicher, dass man meinen konnte, er gehöre zur internationalen Spitze. Für die Kölner war es sicherlich ein tolles Erlebnis, sich mit Brink/Schneider vor solch einer Kulisse messen zu können. Schon am morgen sind die knapp 6000 Plätze schon weitestgehend gefüllt und noch immer strömen zahlreiche Besucher aufs Turniergelände.

 

Eine Runde weiter sind auch David Klemperer und Eric Koreng. Das Nationalduo besiegte Morten Klein und Chris Sonnenbichler auf Court Nummer Zwei mit 21:16 und 21:19. Eine Überraschung gelang dem Nachwuchduo Florian Huth und Stefan Uhmann, die im Tie-Break Thomas Kröger und Gil Ferrer-Cutino ausschalteten (18:21, 25:23, 15:13). 

 

Einen Überblick über alle Ergebnisse dieses Turniers finden Sie unter der Ergebnisübersicht. Bilder gibts in unserer Bildergalerie.

 

 

 

Banck/Kaup schlagen Titelverteidiger

 

Geeske Banck und Mireya Kaup ist die wohl bisher größte Überraschung bei diesem Turnier gelungen. Die Sieger des Nokia Beach Cups in München schlugen in einem packenden Viertelfinalspiel auf dem Centre Court die favorisierten Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich in drei Sätzen. Für die an Position Drei gesetzten Münsteranerinnen, die hier vergangenes Jahr den Titel holten, ist damit im Viertelfinale Endstation. Den ersten Durchgang hatten sie unglücklich mit 24:26 verloren, dennoch gelang dem Duo der Satzausgleich. Im entscheidenden Tie-Break hatten Banck/Kaup allerdings die besseren Nerven. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten bei diesem Turnier kommt die Kombination aus Kiel und München immer besser in Fahrt. Im Halbfinale warten nun Steffi Pohl und Okka Rau und damit kommt es zu einer Neuauflage des Endspiel des Hamburg Masters.

 

Laura Ludwig und Sara Goller konnten sich in ihrer Viertelfinalbegegnung für die Finalniederlage bei den U21 Europameisterschaften gegen Anja Günther und Jana Köhler revanchieren. Zwar musste das an Position Vier gesetzte Nationalteam einen Satzrückstand aufholen, präsentierte sich dann aber in konzentrierterer Verfassung. Bei Günther/Köhler - die ebenfalls eine tolle Saison spielten - schlichen sich zunehmend vermeidbare Fehler ein. Da wäre für die Berlinerinnen mehr als ein fünfter Rang drin gewesen. "Das ist sehr schade", sagte Jana nach der Begegnung. Die Enttäuschung stand ihr ins Gesicht geschrieben. 

 

 

Höchstspannung ist auch bei den nun kommenden Begegnungen angesagt. Die WM-Dritten Brink/Schneider versuchen gegen die Kölner Kern/Lammens ein unerwartet frühes Aus in Timmendorf zu verhindern. Die WM-Dritten sind hier an der Ostsee auf Position Drei der Setzliste platziert. Sie gehen als klarer Favorit in das anstehende Duell.

Auch das Nationalduo Klemperer/Koreng möchte gegen die wohl muskulösesten Spieler der Tour Klein/Sonnenbichler den Turnierverbleib sichern. "Ja, mit der Körpermasse ist es nicht immer einfach", erläutert Chris Sonnenbichler. Deswegen läuft unser Krafttraining im Sommer gezielt darauf hinaus, dass wir nicht zusätzlich noch an Muskelmasse zunehmen."

 

 

 

Beach-Feeling pur an der Ostsee

 

Erneut einen wunderschönen guten Morgen von Timmendorfer Strand. Gestern hatte noch einige Pessimisten gezweifelt, doch Bürgermeister Volker Popp sollte tatsächlich Recht behalten: "Seit 13 Jahren finden hier die Beach-Volleyball-Meisterschaften statt, und wir hatten noch nie ein verregnetes Wochenende." In der Tat könnte der Himmel über der Ostsee blauer kaum sein. Perfekte Bedingungen also für den Finaltag der Damen.

 

Bereits gestern schieden Helke Claasen und Partnerin Antje Röder aus. Das Nationalduo unterlag Geeske Banck/Mireya Kaup, die sich derzeit gegen die Deutschen Meisterinnen aus dem Vorjahr Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich behaupten müssen. Die Gewinnerinnen dieser Partie treffen dann im Halbfinale auf Stephanie Pohl und Okka Rau.

Das Nationalteam Goller/Ludwig trifft ebenfalls in diesem Moment auf Anja Günther/Jana Köhler. Im Finale der U23-Europameisterschaft vor einigen Wochen waren es schließlich Günther/Köhler, die das bessere Ende für sich hatten und als Siegerinnen vom Platz gingen. Schaffen die Berlinerinnen diesen Triumph ein weiteres Mal, bekommen sie es im Halbfinale mit Susanne Lahme/Danja Müsch zu tun.

 

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