Dramatisches Finish

Beach international

Die Titelverteidigung nur haarscharf verpasst: Chantal Laboureur und Julia Sude kämpfen sich bis in das Finale der Beach Major Series in Gstaad, wo sie nur aufgrund von Nuancen unterliegen.

Heimturnier in der Schweiz

Der Grund, warum Chantal Laboureur und Julia Sude das erste Spiel des 5-Sterne-Turniers verloren haben, hat sich schnell gefunden. „Meine Mama war auch im vergangenen Jahr da und hat immer das gleiche T-Shirt getragen, wenn wir gewonnen haben. Jetzt ist sie auch da, nur im ersten Spiel war sie es nicht“, erklärt Laboureur. Für das Duo aus Stuttgart ist Gstaad immer ein besonderes Turnier, denn für ihre Familien und Freunde liegt es näher als die meisten Events der (inter-)nationalen Serie. 

Das T-Shirt trug das Nationalteam schließlich trotz Auftaktniederlage noch bis ins Finale ihres „Heimturniers“, aber auch der Glücksbringer konnte eine dramatische Niederlage im Endspiel von Gstaad nicht verhindern. Nach über einer Stunde Spielzeit unterlagen sie den Kanadierinnen Sarah Pavan und Melissa Humana-Parades im Tiebreak mit 1:2 (17:21, 21:12, 17:15) und ließen dabei auch einen Matchball ungenutzt.

Viele enge Sätze gingen an Laboureur/Sude, der Tiebreak nicht

Damit ist die Titelverteidigung den Stuttgarterinnen denkbar knapp misslungen, 2017 hatten sie sich noch die Kuhglocken gesichert. Nach dem Fehlstart in die Gruppenphase kämpften sich Laboureur/Sude über die erste K.o.-Runde bis ins Endspiel, bekamen nach vielen knappen Sätzen, die sich für sich entscheiden konnten, viel Selbstbewusstsein.

Das war nicht nur im Halbfinale gegen Heather Bansley und Brandie Wilkerson, die sich später die Bronzemedaille sichern sollten, notwendig, auch gegen Pavan/Humana-Parades war ihnen die Sicherheit anzusehen. Vom verlorenen ersten Durchgang ließen sie sich überhaupt nicht aus dem Takt bringen. Ganz im Gegenteil, im Anschluss lief das Nationalduo erst zur Höchstform auf, fand die letzte Konsequenz in allen Elementen wieder.

Nach deutlichem zweiten Durchgang sah es zunächst auch im Tiebreak nach einem Erfolg der Deutschen aus. Dann ließen sie aber einige Chancen liegen, Pavan/Humana-Parades waren sofort da. Ein intensives Spiel mit Matchbällen auf beiden Seiten entschied schlussendlich ein Netzfehler Sudes zugunsten des kanadischen Duos. Trotz der Unterstützung von den Tribünen.

Für Laboureur/Sude ist es damit bereits die zweite Silbermedaille innerhalb von zwei Wochen. Dass sie pünktlich zu den anstehenden Höhepunkten - der Europameisterschaft, der Beach Major Series in Wien und den World Tour Finals - aber wieder voll da sind, haben Chantal Laboureur und Julia Sude in Gstaad trotz der Niederlage eindrucksvoll bewiesen.

 

 

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