Ein erfolgreiches Revival und Brüder-Finale in Hamburg

smart super cup Hamburg - Sonntag

Beim smart super cup in Hamburg feiern Melanie Gernert und Tatjana Zautys ein spektakuläres Revival-Turnier. Nach 2014 spielen sie das erste Mal wieder gemeinsam und stehen im Finale. Olympiasieger Julius Brink tanzt in ungewöhnlicher Kluft in Hamburg.

Ein Revival nach Maß

Was für ein Comeback! Melanie Gernert und Tatjana Zautys spielen seit 2014 das erste Mal wieder gemeinsam und besiegten in zwei Sätzen das argentinische World-Tour-Team Ana Gallay/Georgina Klug, was ihnen einen Platz im Halbfinale brachte. "Manchmal läuft es", sagte Zautys nach dem Match, "gestern haben wir gedacht, hoffentlich werden wir nicht abgeschossen und jetzt haben wir gewonnen. Unser Revival-Turnier und dann gleich so. Surprise, surprise!"

Mit den Überraschungen ging es auch im Halbfinale weiter. Das routinierte Duo setzte sich gegen das aufstrebende junge Duo Sandra Ittlinger/Yanina Weiland in drei Sätzen durch. "Ich versteh das nicht", sagte Melanie Gernert strahlend und verschwitzt nach dem Spiel, "wir kamen kurzfristig wieder zusammen, haben am Freitag einen Satz bis 21 gespielt und sind im Finale. Naja, man sieht, dass wir zwei gemeinsame Jahre auf dem Buckel haben." World-Tour-Ambitionen haben die beiden jedoch nicht, auch wenn sie jetzt viele solcher Fragen beantworten müssen. "Wir haben uns für dieses Turnier getroffen. Jetzt erst einmal Finale spielen", so Gernert.

Ehrgeiziger Nachwuchs

Im Finale stehen auch die topgesetzten Teresa Mersmann/Isabel Schneider, welche sich in einem dramatischen Spiel gegen Victoria Bieneck/Julia Großner durchzusetzen wussten. Der Start war alles andere als erfolgsversprechend. Mit starken Aufschlägen ließen Bieneck/Großner ihren Trainingspartnerinnen und Freundinnen keine Chance (13:21). Doch das Duo von Trainer Kersten Holthausen kämpfte sich zurück, gewann den zweiten Durchgang mit 21:17 und den Tiebreak mit 17:15. "Wir haben inzwischen gelernt, dass wir mit Hektik nichts erreichen", erklärte Blockspielerin Teresa Mersmann nach dem Match, "kühler Kopf, das ist die Lösung." Gestärkt durch den Sieg beim CEV Satellite in Ankara und die Erfahrung, auch einen Rückstand von vier Punkten aufholen zu können, drehten die beiden das Match. "Ich bin stolz, dass wir das geschafft haben", so Mersmann.

Auch wenn Bieneck/Großner als deutsche Nummer sechs die direkten Verfolgerinnen sind, wollen Mersmann/Schneider nichts von einem Prestigeduell sprechen. "Wir sind beide gleichauf, das wissen wir. Heute haben wir gewonnen. Insgesamt haben wir sowieso den Anspruch, alle Teams zu schlagen, wir orientieren uns nach oben", so Mersmann. Auch Trainer Kersten Holthausen freut sich: "Es ist schön zu sehen, dass wir Schritt für Schritt vorankommen."

Das Spiel spektakulär gedreht haben auch Benny Nibbrig und Daniel Wernitz. "Ich will dieses Spiel gewinnen", dachte sich Daniel Wernitz bei 11:14 und drei Matchbällen gegen sich im Verlierer-Viertelfinale gegen Armin Dollinger und Yannik Harms. Das klappte dann auch. Nach abgewehrten drei Matchbällen verwandelte das Duo gleich den ersten Matchball und zog ins Halbfinale ein. Hier geht es zum Video-Interview mit den beiden.

Fürs Finale reichte es nicht, Bronze ist es aber geworden mit einem 2:1-Sieg gegen Lohmann/Popp. Im Finale stehen die topgesetzten Bennet Poniewaz/Alexander Walkenhorst und Tim Holler/David Poniewaz. Welcher Bruder wird also Sandplatzkönig am Rothenbaum? Die Bronzemedaille holten Bieneck/Großner gegen Ittlinger/Weiland.

In Hamburg tanzt der Brink

Olympiasieger Julius Brink hat eine neue Tanz-Aufgabe gefunden, nachdem er bei Let´s Dance ausgeschieden war. Er mischte sich unter die smart girls – aber nur für einen kurzen Augenblick, zog sich schnell wieder um, sodass nur aufmerksame Beobachter ihn in dieser Rolle hätten sehen können. Zum Glück war unser Fotograf Peter Weber einer davon.

> Alle Infos zum smart super cup in Hamburg

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