Ein Rio-Ticket steht noch aus

Continental Cup Finale

Der Continental Cup im norwegischen Stavanger ist für zwei deutsche Teams die vorletzte Möglichkeit, einen vierten Olympia-Startplatz für Deutschland zu holen. „Die Qualität, das Turnier zu gewinnen, haben sie“, findet Jonas Reckermann. Schon im Viertelfinale könnten Erdmann/Matysik und Walkenhorst/Windscheif auf die Mitfavoriten treffen.

Erster Gegner ist die Ukraine

Drei deutsche Beach-Volleyball-Teams haben sich bereits über die Weltrangliste für die Olympischen Spiele 2016 qualifiziert, ein Rio-Ticket kann für Deutschland in Norwegen noch gelöst werden. Ab Donnerstag treten Jonathan Erdmann/Kay Matysik und Alexander Walkenhorst/ Stefan Windscheif sowie 15 weitere Nationen mit ihren zwei Duos beim europäischem Continental Cup im norwegischen Stavanger an – nur der Sieger des Turniers erhält einen direkten Startplatz. Da sich zwei deutsche Frauenteams direkt qualifiziert haben, ist kein deutsches Frauenduo in Stavanger dabei.

Im Achtelfinale trifft also das deutsche Doppel-Duo morgen ab 16 Uhr auf die Ukraine, erst spielen Erdmann/Matysik gegen Denin/Popov, dann folgen Walkenhorst/Windscheif mit ihrer Partie gegen Babich/Gordieiev -  um in die nächste Runde einzuziehen, müssen sie beide Spiele gewinnen, steht es nach den Spielen unentschieden, entscheidet eine dritte Partie über das Weiterkommen. Die Spiele gegen die deutlich niedriger gesetzten ukrainischen Teams sollten Erdmann/Matysik und Walkenhorst/Windscheif vor keine allzu großen Probleme stellen, in einem möglichen Viertelfinale allerdings könnten sie bereits auf einen der schwierigsten Gegner treffen.


Keine einfachen Konstellationen

„Die Auslosung ist nicht einfach“, findet Jonas Reckermann, „nach einem hoffentlich erfolgreichen Auftakt gegen die Ukraine wartet mit den Russen ein richtiger Brocken, einer der Mitfavoriten. Die müssen sich vorher allerdings erst gegen Frankreich durchsetzen, und die sind auch nicht so schlecht.“ Um die Olympiachance zu wahren, müssen die zwei Teams mindestens ins Halbfinale einziehen, denn neben dem direkten Rio-Ticket für die Siegernation bekommt der Zweit-, Dritt- und vielleicht noch der Viertplatzierte (wenn Russland nicht gewinnt) eine letzte Chance in einem World Continental Cup in Sotschi.

Damit das klappt, kommt es wohl vor allem darauf an, wie sich die spielerisch ohne Frage starken Teams in Stavanger präsentieren, schließlich sind die Konstellationen alles andere als einfach. Walkenhorst/Windscheif hatten sich Mitte vergangenen Jahres wegen unterschiedlicher Ansichten getrennt und haben seitdem kein Spiel mehr gemeinsam absolviert. Und auch das Nationalteam Erdmann/Matysik hat bei seinen bislang letzten Auftritten – der Europameisterschaft in Biel und dem Hamburg Major mit dem entscheidenden Spiel gegen Böckermann/Flüggen – keinen guten Eindruck hinterlassen.


„Die Qualität, das Turnier zu gewinnen, haben sie“

Reckermann bereitete gemeinsam mit dem ehemaligen Beach-Profi Markus Dieckmann (betreute Reckermann und Julius Brink bei deren Olympiasieg 2012 als Trainer) die beiden Teams in der Woche zuvor in Köln auf das Turnier vor. Das ist in Deutschland, in dem die Top-Teams überwiegend ihren eigenen Betreuerstab und Trainings-Standort haben und dezentral organisiert sind, eher ungewöhnlich. „Es ging dem Verband darum, den Teams in der Kürze der Zeit ein optimales Trainingsumfeld zu schaffen“, so Reckermann.

„Es haben alle an einem Strang gezogen. Wir haben viel an der Spielfähigkeit der Teams gearbeitet, vor allem Alex und Stefan haben ja länger nicht zusammengespielt. Wir waren mit dem Niveau und der Qualität des Trainings zufrieden“, bilanziert Reckermann die Trainingstage in Köln. Da einer der Trainer die Teams mit nach Stavanger begleiten sollte, gehört Dieckmann mit zur deutschen Delegation für den Continental Cup. „Das sind alles gute Spieler. Die Qualität, das Turnier zu gewinnen, haben sie“, findet Reckermann.

> Alle Infos zum europäischen Continental Cup Finale

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