Erste World Tour-Medaille für Pfretzschner/Sowa

World Tour

Neun Matchbälle im Bronze-Spiel abgewehrt und den eigenen dritten genutzt: Lukas Pfretzschner und Robin Sowa landeten beim Weltserien-Turnier in Phnom Penh auf dem Treppchen.

Von Spiel zu Spiel besser geworden

Am Ende stand das gute Gefühl zu Buche, sich mit einem gewonnenen Krimi vom Zwei-Sterne-Turnier im kambodschanischen Phnom Penh verabschieden zu dürfen. Lukas Pfretzschner und Robin Sowa haben bei ihrem ersten internationalen Turnier in 2020 die Bronzemedaille gewonnen. Am Sonntag morgen hatten sie das Halbfinale gegen die an eins gesetzten Australier McHugh/Schuman mit 0:2 (15:21, 18:21) verloren, aber im Anschluss das Spiel um Platz drei gegen Schnetzer/Leitner aus Österreich in drei Sätzen (21:18, 17:21, 24:22) eingefahren. Für Rang drei nehmen sie 320 Weltranglistenpunkte und 2000 US-Dollar Preisgeld mit nach Hause.

In der Qualifikationsrunde am Donnerstag hatten Pfretzschner/Sowa sich mühelos durchgesetzt. Im Hauptfeld wurden sie Zweite in ihrem Pool hinter den Italienern Abbiati/Andretta, gegen die sie ihr Match mit 0:2 beendeten. Nach einem harten Kampf in der 1. K.o.-Runde gegen die Schweden Ahman/Hellvig, den sie mit 18:16 im Tiebreak für sich entschieden, und einem 2:0 gegen die Russen Kramarenko/Hudyakov standen sie im Halbfinale gegen die Australier. „Alle Gegner waren bis hierhin sehr stark”, sagte Robin Sowa, meinte aber auch, „dass wir von Spiel zu Spiel besser geworden sind.”

Der Wille war entscheidend

Sowa war vor dem Halbfinale zuversichtlich: „Wenn wir kühlen Kopf bewahren und unser Ding machen, geht da was.” Es sollte aber nicht genug sein, anders als im Krimi um Bronze. Ab 12:14 Rückstand im Tiebreak hatten Pfretzschner neun Matchbälle abzuwehren, bis sie ihren eigenen dritten zum 24:22 verwandelten. „Entscheidend war unser Wille, das Spiel gewinnen zu wollen”, sagte Sowa, „ab 12:14 gab es kein Halten mehr und wir haben alles Mögliche getan, um diese Medaille zu holen.”

Platz drei ist ihr bestes Ergebnis auf der internationalen Bühne. Bislang waren Platz fünf in Göteborg bei einem Ein-Sterne-Turnier und bei der U21-Weltmeisterschaft in 2019 die beste Ausbeute.

Armin Dollinger und Simon Kulzer waren ebenfalls in Phnom Penh angetreten, aber bereits in der 1. Qualifikationsrunde ausgeschieden.

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