„Es gibt kein Element, in dem sie nicht richtig gut sind“

World Tour Finals Hamburg, 15. - 19.08.2018

22 Spiele in Folge sind sie ungeschlagen: Beim World Tour Final in Hamburg sieht man, warum die jungen Norweger Anders Mol und Christian Sørum derzeit das beste Team der Welt sind. „Ich sehe kein Element, in dem sie nicht richtig gut sind“, sagt Experte Markus Dieckmann.

Drei weitere Siege in Hamburg

Anders Mol (21) und Christian Sørum (22) bleiben auch beim World Tour Final in Hamburg weiterhin ungeschlagen und bauen ihre beeindruckende Siegesserie im internationalen Beach-Volleyball auf nunmehr 22 Siegen in Serie aus. Und ihr neuester Erfolg gegen die Spanier Gavira/Herrera, ein 21:14 und 21:15 gegen die Nummer fünf der Welt, war in der Manier, wie sie auch schon das Gstaad Major, die Europameisterschaft und das Major in Wien gewannen: ziemlich souverän.

„Ich sehe kein Element, in dem sie nicht richtig gut sind. Klar, sie sind nicht in allen Weltklasse, aber sie können alles gut“, sagt Markus Dieckmann. Und er ist jemand, der ein Auge dafür hat. Der ehemalige Weltklasse-Spieler ist aktuell Technik-Trainer von Julius Thole und Clemens Wickler und war auch schon im Trainerteam von Julius Brink und Jonas Reckermann bei deren Olympiasieg 2012.

„Die beiden haben im Jugendbereich ja schon viel gewonnen. Normalerweise braucht man für die Übergangsphase zu den Profis zwei, drei oder vier Jahre. Aber die beiden spielen einfach so weiter“, so Dieckmann. Vor allem der 2,00 Meter große Mol ist im Block ein für die Gegner oft unüberwindbares Hindernis, sein 1,92 Meter großer Abwehrspieler ist unglaublich schnell unterwegs.

Urlaub in New York

Dazu kommt eine derzeit riesiges Selbstvertrauen durch die Serie. „Das kommt nicht von irgendwo her. Das ist viel harte Arbeit, die sich jetzt auszahlt. Auch wenn wir noch jung sind, haben wir viel Erfahrung gesammelt und eine gute Chemie auf und neben dem Feld“, sagt Sørum. Wenn sie ihre Siegesserie in Hamburg weiter ausbauen, kommt beim World Tour Final der vierte Turniersieg in Folge.

Was würden sie mit dem Sieger-Preisgeld von 150.000 Dollar machen? „Auf jeden Fall Urlaub, die Saison war sehr anstrengend. Vielleicht nach New York fahren“, erzählt Mol. „Zusammen mit dem ganzen Team der Vikings. Ich muss ja dabei sein und auf Anders aufpassen, weil er noch so jung ist“, ergänzt Sørum und lacht.

Diese beiden haben derzeit eine Menge Spaß am Beach-Volleyball. „Man kann nur hoffen, dass sie irgendwann anfangen, nachzudenken“, sagt Dieckmann. Was ein Scherz sein sollte, dürften die Gegner von Mol und Sorum tatsächlich hoffen.

Alle Infos zum World Tour Final 2018 in Hamburg

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