Europameisterschaft 2016: Die Stimmen zur Gruppenauslosung

Europameisterschaft 2016

Die Gruppen für die Beach-Volleyball Europameisterschaft 2016 in der Schweiz stehen fest. Einige Athleten haben sich schon mit ihren Gegnern beschäftigt, für andere ist das Turnier noch zu weit weg - die Stimmen zur Auslosung.

EM bringt Punkte für Olympia

In dieser Woche läuft das FIVB Open in Cincinnati, danach folgt der erste Grand Slam der Saison in Moskau, bevor die Europameisterschaft in Biel am 1. Juni startet. Und auf allen Turnieren können die Teams noch Punkte für die Teilnahme an den Olympischen Spielen sammeln, wie viele, hängt aber auch von der Kategorie ab: Während der Grand Slam die meisten Punkte bringt (800 Punkte für einen Sieg), wird die EM wie ein Open gewertet (500 Punkte), zudem fließt nur eine EM-Wertung (2015 oder 2016) mit in die Rangliste ein - kein Wunder, dass die Athleten oder deren Trainer ihren Fokus daher unterschiedlich setzen. Wir haben sie nach deren Meinung über die EM-Gruppen gefragt.

Britta Büthe (Pool  C mit 2x AUT, SUI):
„Gegen Österreich 2 (Schützenhofer/Plesiutschnig, d. Red.) und die Schweizerinnen haben wir dieses Jahr noch nicht gespielt, dafür gegen Hansel/Schwaiger schon häufiger und auch ab und zu mit ihnen trainiert. Im Endeffekt kommt es darauf an, dass wir unser Spiel durchziehen und uns damit eine gute Ausgangslage verschaffen.“

Tilo Backhaus (Trainer von Holtwick/Semmler, Pool G mit SUI, NED, ITA):
„Ich habe die Gruppen natürlich registriert. Aber gedanklich bin ich gerade nur in der Gruppenphase vom aktuellen Open hier in Cincinnati und habe zur EM gerade noch keinen Bezug.“

Alexander Walkenhorst (Pool G mit ITA, RUS, SUI):
„Zwei Top-Spiele, in denen wir nichts zu verlieren haben und ein Gegner, der geschlagen werden muss, um aus der Gruppe zu kommen: Besser kann eine Auslosung nicht sein.“

Markus Böckermann (Pool F mit ITA, GER, SUI):
„Da ich versuche, jedes Turnier mit einer gleichen Routine anzugehen und noch ein Grand Slam vor der EM ansteht, mache ich mir zu der EM-Gruppe erst am Tag vor dem Turnier Gedanken über den ersten Gegner.“

Stefan Windscheif (Pool F mit ITA, GER, SUI):
„Wir freuen uns auf die EM. Sicher ist es keine einfache Gruppe, die Italiener sind ein absolutes Top-Team und mit Böckermann/Flüggen haben wir die Shootingstars der Saison noch dabei, aber ein innerdeutsches Duell hat ja auch immer seine Besonderheiten. Die Schweizer habe ich noch nicht spielen sehen, weiß aber, dass sie jetzt besser zurechtkommen als in ihren alten Teams. Das werden allesamt schwere und umkämpfte Spiele.“

 

Info: Die EM wird bei Frauen und Männern zunächst in acht Vierergruppen absolviert, anschließend folgt die K.o.-Phase. Alle weiteren Infos, wie z.B. den Zeitplan, findest du auch in unserem EM-Special.

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