Europas Beach-Serie stockt auf

 

Bei der European Championship-Tour im Beach-Volleyball dürfen sich Profis und Fans in dieser Saison auf erhöhte Preisgelder und sechs Turnier-Stationen freuen. Außerdem rühmt ein neuer Name die Events auf europäischem Boden...

Luxemburg/Zürich - Wenn Vassiliki Karadassiou an die NESTEA European Championship-Tour dieses Jahres denkt, mischen sich bei der Griechin Vorfreude mit Respekt vor der Herausforderung. "Das sportliche Niveau auf der europäischen Turnierserie ist noch anspruchsvoller geworden", sagt die Athletin, die vor kurzem zu Europas "Queen of the Beach" gewählt wurde, "es wird wirklich hart, sich wieder vorne zu positionieren". Diese Einschätzung wird nicht nur durch den Umstand genährt, dass die Konkurrenz auf dem Kontinent von Jahr zu Jahr größer wird, sondern auch dadurch, dass die NESTEA European Championship Tour im vierten Jahr ihres Bestehens erstmals sechs Stationen bietet. So viele, wie noch nie in der Geschichte des Beach-Volleyballs in Europa.

 

 

Mit der Zahl der Events ist auch das Preisgeld des Prämienprodukts der europäischen Beach-Volleyball-Szene weiter aufgewertet worden. Insgesamt 700.000 Euro (mit zusätzlichem Bonus Pool) werden unter den männlichen und weiblichen Sandwühlern aufgeteilt. Dazu kommen Extraprämien wie die vier smart forfour, die von Tour Main Partner smart als Season-End-Prize für die beiden besten Teams der CEV- Europarangliste ausgelobt worden sind.

 

 

Noch nie war der Anreiz also für die europäischen Topteams so groß, auf dem heimischen Kontinent Vollgas zu geben. Auch sonst wartet die NESTEA European Championship Tour mit einem Novum auf: Wie der Europäische Volleyball-Verband (CEV) und die in Zürich ansässige Agentur Global Sports Marketing (GSM) bekannt gaben, werden die europäischen Turniere neue Namen erhalten. Die beiden Institutionen, die den europäischen Beach-Volleyball-Zirkus gemeinsam inszenieren, wollen damit dem weiter gehobenen Standard Ausdruck verleihen. Statt "Open" werden die Turniere in den verschiedenen Ländern der NESTEA European Championship Tour in Zukunft "Masters" in Verbindung mit dem jeweiligen Ländernamen genannt. Unsere Intention ist es, mit der Umbenennung die Corporate Identity unserer Tour weiter zu schärfen und den weiter gehobenen Standard von Tour und Turnieren in der Nomenklatur zu reflektieren", erklärte Christian Scholbrock, Managing Director bei GSM.

 

 

Zum Auftakt der Saison 2006 geht es im Mai erneut nach Alanya (Turkish Masters), dann folgen Hamburg (German Masters), Moskau (Russian Masters), Valencia (Spanish Masters), Luzern (Swiss Masters) und schließlich als Höhepunkt und Abschluss der Tour das NESTEA European Championship Final 2006 in Den Haag (Niederlande).

 

 

 

Die Stationen der NESTEA European Championship Tour 2006

17. bis 21. Mai 2006: Turkish Masters in Alanya

31. Mai bis 4. Juni 2006: German Masters in Hamburg

15. bis 18. Juni 2006: Russian Masters in Moskau

20. bis 23. Juli 2006: Spanish Masters in Valencia

5. bis 8. August 2006: Swiss Masters in Luzern

24. bis 27. August 2006: NESTEA European Championship Final in Den Haag (Niederlande)

 

 

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