Frank Mackerodt holt FIVB-Grand Slam nach Hamburg

FIVB World Tour

Zum ersten Mal trägt die Hansestadt Hamburg ein World-Tour-Turnier aus. Durch den Termin im Juni 2016 bekommt die Premiere auch in Bezug auf die Olympiaqualifikation eine besondere Brisanz.

Heimspiel für die deutschen Beach-Volleyballer

Die deutschen Beach-Volleyballer können endlich wieder auf heimischem Boden antreten. Auf der Pressekonferenz des Deutschen Volleyball-Verbandes in Hamburg teilte Frank Mackerodt mit, dass vom 7. bis zum 12. Juni 2016 ein Grand Slam in der Hansestadt ausgetragen wird. Damit kehrt die World Tour, die zum letzten Mal 2014 in Berlin gastierte, im kommenden Jahr wieder nach Deutschland zurück.

Nachdem die Kooperation mit Hannes Jagerhofer, Chef der Beach Majors Company, nicht zustande kam, hatte Mackerodt selbst mit dem Weltverband verhandelt (wie berichteten im Oktober). Das Tennisstadion am Rothenbaum stand bereits als Austragungsport fest, der infrage kommende Termin auch, allerdings musste zuerst noch die Frage nach den wirtschaftlichen Risiken geklärt werden. Zwei Millionen Euro kostet das Turnier, berichtete das Hamburger Abendblatt. 800.000 US-Dollar Preisgeld muss der Ausrichter ausschütten. "Einen Großteil des Budgets trägt die Stadt Hamburg. Das wäre ohne die Olympiabewerbung vermutlich nicht möglich gewesen", sagt Mackerodt. Hamburg hat sich für die Olympischen Spiele 2024 beworben.

Auch der smart super cup findet in Hamburg statt

Auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2016 ist der Grand Slam interessant, denn durch den Termin ist der der Stopp in Hamburg das letzte Turnier vor dem Stichtag 13. Juni, bis zu dem noch Ergebnisse in die Olympia-Rangliste einfließen. Bei derart knappen Punktständen, wie es derzeit zum Beispiel unter den deutschen Damen der Fall ist (->mehr), könnte der GS noch ein Faktor werden. "Es wurde noch einmal richtig spannend, weil sich plötzlich auch Los Angeles für den Termin beworben hat", sagt Mackerodt. Die FIVB blieb aber dabei, den Termin an Hamburg zu vergeben.

Das Tennisstadion am Rothenbaum präsentiert für den Grand Slam einen Center Court und drei bis vier Nebencourts, die laut Mackerodt auf den Hockeyfeldern daneben errichtet werden. Vorher wird das Gelände mit der deutschen Tour erprobt, denn vom 3. bis zum 5. Juni findet ein smart super cup im Tennisstadion statt. Mackerodt macht´s.

 

 

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