Fuchs wird Einreise in die USA verweigert

Grand Slam Long Beach

Sebastian Fuchs kann nicht am Grand Slam in Long Beach teilnehmen, weil sein Start bei einem anderen Turnier des Weltverbandes zu Jahresbeginn dazu führt, dass er nicht in die USA einreisen darf.

Endstation Düsseldorf

Am Flughafen Düsseldorf war die Reise von Sebastian Fuchs zu Ende. Eigentlich wollte der Beach-Volleyball-Spieler weiter nach Long Beach, wo am Mittwoch der Grand Slam der Männer mit dem Hauptfeld beginnt. Gemeinsam mit Stefan Windscheif hatte der Berliner eine Wild Card und musste nicht die Qualifikation spielen. Platz 25 und 4.000 US Dollar Preisgeld wären den beiden Athleten sicher gewesen. Allerdings kam Sebastian Fuchs nicht über Düsseldorf hinaus. „Er durfte nicht in die USA einreisen, da er dieses Jahr im Iran war“, erklärt Tilo Backhaus (30), der jetzt für ihn einspringt. Im Iran war Fuchs nur, weil er im Februar das Kish Island Open gespielt hat, ein vom Weltverband FIVB organisiertes Turnier, genau wie der GS Long Beach.

Erster Grand Slam mit 30

Auch diverse andere Spieler waren für das Open Turnier auf der iranischen Insel und spielen nun in den USA, darunter auch Stefan Windscheif. „Der hat aber inzwischen einen neuen Reisepass, und somit keinen Stempel im Pass“, erklärt Backhaus. „Andere Spieler haben das einfach nicht angegeben, beziehungsweise hatten Glück.“ Backhaus, der ohnehin mit Katrin Holtwick und Ilka Semmler in Long Beach ist, wird Fuchs nun vertreten. Für den Trainer von Holtwick/Semmler steht nun der erste Grand Slam seiner eigentlich schon beendeten aktiven Beach-Volleyball-Karriere an.

Wer blockt, das haben die beiden Abwehrspieler noch nicht geklärt. „Wenn ich zum Block durchlaufen muss bei 33 Grad, kannst du mich nach einem Satz begraben“, weiß Backhaus. Bezüglich des Spielens und parallelen Coachens wird er improvisieren. Holtwick/Semmler fanden die Idee aber sehr gut, vor allem, um dem Pechvogel Sebastian Fuchs zu helfen. „Fuchsi soll wenigstens das Geld für Platz 25 bekommen, damit er nicht komplett auf den Reisekosten sitzen bleibt“, sagt Backhaus. 

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