Gelegenheit ergriffen

FIVB World Tour Kish Island 19.02.2018 - 24.02.2018

Weil Alexander Walkenhorst und Sven Winter ihre Chancen am besten nutzen, gewinnen sie beim 3-Sterne-Event auf Kish Island die Bronzemedaille. Ein Saisonauftakt, der sich sehen lassen kann.

Von der Qualifikation aufs Podest

Vor dem Turnier hatte das Duo, das letzte Saison kaum zusammenspielen konnte, vor allem ein Ziel: das Hauptfeld erreichen. „Jedes Spiel tut uns gut, weil das Erfahrung für Sven bedeutet. Wenn wir aber Chancen bekommen, wollen wir sie auch nutzen“, sagte Walkenhorst vor der Qualifikation. Chancen zu nutzen, das ist dem Duo dann auch eindrucksvoll gelungen. Nach einem souveränen 2:0-Erfolg (21:18, 21:11) gegen die Österreicher Julian Hörl und Tobias Winter sichern sie sich den dritten Platz bei dem 3-Sterne-Event im Iran.

Nach nur 34 Minuten zum Sieg

Im Duell der beiden Winters hatte der Deutsche früh die Nase vorne: Viele Fehler der Österreicher führten zu einer komfortablen Führung, vor allem Alexander Walkenhorst zog ihnen mit guter Blockarbeit den Zahn. Große Probleme in der Annahme ließen den Vorsprung wieder bedrohlich schmelzen, eher ein Block durch Walkenhorst den Satz vorentschied.

Druckvolle Aufschläge von Sven Winter brachten seinem Team auch im zweiten Durchgang viele Punktchancen ein, die effektiv genutzt wurden. Auch im weiteren Satzverlauf funktionierte viel, was die Deutschen sich vorgenommen hatten. Die Verunsicherung der Österreicher stieg von Minute zu Minute, letztendlich fielen sie auseinander. Den Matchball zur Medaille verwandelte schließlich Sven Winter, der als 19-Jähriger damit sein erstes Edelmetall auf der internationalen Herrentour gewinnt.

"Best of the rest"

Walkenhorst ordnet den Sieg nach dem Spiel schnell ein: „Wir waren dieses Wochenende die Besten vom Rest. Die zwei Teams, die im Finale stehen, waren eine Nummer besser als alle anderen. Es ist gut zu wissen, dass wir Teams in unsere Rankingregion schlagen können. Auf Dauer müssen wir allerdings weniger leichte Fehler machen um konkurrenzfähig zu sein.“ Der 29-Jährige hatte sich während des Turniers immer wieder selbstkritisch über seine Leistung geäußert (alle Informationen zum Nachlesen im Newsblog), das Duo hatte sicherlich auch Glück mit seinem Turnierbaum. Nichtsdestotrotz kann auch ein Alexander Walkenhorst mit dem Saisonauftakt zufrieden sein.

Das Match um Platz drei zum Nachschauen:

 

 

 

 

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