Gernert/Zautys und Dollinger/Schümann gewinnen smart beach cup Dresden

smart beach tour 2016

Beim smart beach cup in Dresden waren gleich zwei Interimsduos erfolgreich: Melanie Gernert/Tatjana Zautys und Armin Dollinger/Lorenz Schümann dominierten die Finalspiele und holten die Titel auf dem historischen Altmarkt.

Mal wieder ein Interimsduo

Am Ende stand ein Interimsduo ganz oben, mal wieder. Damit geht die Serie der starken, aber aus der Not heraus gebildeten Männerteams auf der smart beach tour weiter. In Dresden holten sich Armin Dollinger und Lorenz Schümann den Titel beim smart beach cup an diesem Wochenende, sie gewannen im Endspiel gegen die Überraschungsfinalisten Yannic Beck und Tim Noack deutlich mit 21:14, 21:17. Bei den super cups zuvor in Münster und Hamburg waren es ebenfalls Interimsduos, die den Titel holten.

Blockspieler Dollinger muss weiter auf seinen Partner Clemens Wickler (Knie) verzichten, Schümann hatte seinen Partner Julius Thole für die U20-Europameisterschaft in der Türkei abgestellt – so kam das Team erst zustande. Das Endspiel in Dresden dominierte das Duo dann und spielte mit einem sicheren Auftritt den Außenseiter Beck/Noack an die Wand – dass die aber überhaupt im Finale standen, war die dicke Überraschung des Turniers. Als bestes Ergebnis auf der höchsten nationalen Tour erreichten sie bisher Platz fünf. Im Spiel um Platz drei zuvor feierten zwei weitere Athleten ihre Medaillen-Premiere. Benedikt Doranth/Julius Höfer besiegten Valentin Begemann/Max-Jonas Karpa im Spiel um Platz drei und holten ihr erstes Edelmetall.


Bittere Pille für Jonas Schröder

Ganz bitter verlief das Turnier für Tim Holler und Jonas Schröder. Das Duo fand nach Schröders Knieverletzung gerade erst wieder zusammen, am Samstagabend allerdings war das Comeback schon wieder vorbei: Im Abschlusstraining verletzte sich der Abwehrspieler erneut, dieses Mal an der Schulter, was ihn im dritten Spiel des Tages zur Aufgabe zwang. „So richtig können wir unser diesjähriges Pech noch immer nicht fassen und hoffen jetzt einfach, dass es keine ernsthaftere Verletzung ist und wir baldmöglichst dann ein zweites Comeback starten können“, schrieben sie ihren Facebook-Fans.

In Dresden schien sich die positive Seite (Überraschungseffekt) des Interimsduo-Phänomens zudem auf die Frauen übertragen zu haben. Denn Melanie Gernert und Tatjana Zautys holten sich den Turniersieg mit einem 2:0 (21:17, 21:16) im Finale gegen Sandra Ittlinger und Yanina Weiland. Gernert und Zautys bilden ebenfalls kein festes Team, obwohl sie bereits am vergangenen Wochenende in Hamburg mit dem Finaleinzug überzeugten. „Da haben wir uns zusammengesetzt und entschieden, dass wir es in Dresden nochmal zusammen versuchen“, so Zautys. Beim kommenden Turnier in Jena allerdings sind schon nicht mehr gemeinsam unterwegs, da sind beide Spielerinnen mit anderen Partnerinnen gemeldet.

Im Spiel um Platz drei fanden sich die topgesetzten Titelverteidigerinnen Katharina Schillerwein/Cinja Tillmann wieder. Die gewannen am Samstag alles, verloren am Sonntag dann aber erst das Halbfinale gegen Gernert/Zautys und dann auch das kleine Finale gegen Kim Behrens/Nadja Glenzke - Glenzke gewann ihre erste Medaille auf der deutschen Tour überhaupt.

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