Gold für Ludwig/Walkenhorst

GS Yokohama: Finaltag

Im Finale von Yokohama besiegten Laura Ludwig und Kira Walkenhorst die Weltmeisterinnen Agatha Bednarczuk und Barbara Seixas. Es ist der erste Turniersieg nach der langen gesundheitsbedingten Pause Walkenhorsts.

Ludwig/Walkenhorst happy

"Happy, happy", stimmte Laura Ludwig in das bekannte Lied ein, welches aus den Lautsprechern des Center Courts von Yokohama ertönte. "Unglaublich", brachte Kira Walkenhorst gerade noch so heraus nach dem hochklassigen Finale bei 36°C. Sie hat schwere Zeit hinter sich. Nach dem ersten gemeinsamen Turniersieg in Schanghai 2014 musste sie aus gesundheitlichen Gründen eine lange Zwangspause einlegen. Sie kämpfte sich tapfer zurück, freute sich auf die Wettkämpfe – und verletzte sich im letzten Trainingslager von dem Saisonstart 2015 am Knie. Noch ein Rückschlag. Und nun endlich, im siebten Turnier der Saison steht sie wieder da, wofür sie so hart arbeitet: ganz oben. "Ich bin so froh, dass ich mit Laura spiele, sie ist einfach so gut", rang Kira um Worte.

Wie kann das gegen die Weltmeisterinnen Agatha/Seixas so deutlich sein? 21:14, 21:17, einfach so? "Es war hart", sagt Laura, "schon die ganze Woche war es hart, so heiß, aber wir wollten den Sieg unbedingt. Wir haben sie sehr gut mit dem Aufschlag unter Druck gesetzt. Sie hatten ja gerade erst die Goldmedaille bei der WM, jetzt waren wir dran." Mit cleverer Taktik ausgestattet holten sich die deutschen Athletinnen Punkt für Punkt. Überwiegend spielten sie über die Blockspielerin Agatha. Zum richtigen Zeitpunkt spielten sie auch die Linkshänderin Barbara an. Zudem machte sich die Kombination aus guter Block-Abwehr, sicherem Sideout und einem Quentchen Glück bezahlt – zum Beispiel Kiras Cut aus dem Stand oder Angriff mit Netzkante. Wenn es läuft, dann läuft es. So beendete Laura auch das Match mit einem für sie typischen Ball – dem Laser, der Abwehr direkt ins gegnerische Feld.

Frisch und fit wirkten die Deutschen, als hätten sie sich nicht zuvor im Halbfinale einen kräftezehrenden Kampf mit dem US-Interimsduo Jennifer Fopma/April Ross geliefert. Mit einem dramatischen 21:19, 17:21, 23:21 verdienten sie sich den Einzug ins Finale.

Ludwig/Walkenhorst sind wieder da, wo sie 2014 mit dem Sieg in Schanghai aufgehört hatten. Im bisherigen Saisonverlauf pendelten sie sich immer mehr oben ein. Es gab drei 17. Plätze (Porec, Moskau, WM), ein Final Four in Stavanger, einen fünften Platz in Gstaad. Und nun die Krönung mit der Goldmedaille in Japan. Im Run um die Olympiatickets freuen sie sich auch über die 800 Weltranglistenpunkte. 57.000 US-Dollar Preisgeld versüßen zusätzlich diesen Triumph.

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