Hamburg darf weiter auf Major-Turnier hoffen

FIVB World Tour 2018

Hamburg als Standort für ein Turnier der Major Series: Das war im vergangenen Jahr ein voller Erfolg. Ob es das auch 2018 geben wird, ist noch nicht sicher. Derzeit laufen die Gespräche zwischen Stadt und Veranstalter.

Nur Fort Lauderdale, Gstaad und Wien sind fix

Wer bei dem in der vergangenen Woche vom Volleyball-Weltverband FIVB veröffentlichten Terminkalender für die Weltserie 2018 nach einem Standort in Deutschland suchte, schaute vergeblich: Nachdem Hamburg in den vergangenen zwei Jahren mit Events der Major Series auf sich aufmerksam gemacht hat, fehlt die Stadt bei den Planungen der World Tour für die anstehende Saison. Bisher.

Denn der Kalender ist zwar schon da, aber eben auch noch nicht endgültig. So hat die Major Series, eine eigenständige Turnierserie innerhalb der World Tour, ihre Termine für 2018 noch nicht herausgeben – auch wenn bereits fest steht, dass die Profis in Fort Lauderdale (USA, 27. Februar bis 4. März), Kroatien (Stadt noch unbestätigt, 29. Mai bis 3. Juni), Gstaad (Schweiz, 10. bis 15. Juli), und Wien (Österreich, 31. Juli bis 5. August) aufschlagen werden.


Der Standort soll bleiben – wenn das Turnier stattfindet

Weitere Termine der Serie sollen Anfang der kommenden Woche herausgegeben werden, heißt es aus dem Büro der Major Series. Und aus Hamburg hört man, dass die Gespräche zwischen der Stadt und den Verantwortlichen der Major Series noch nicht abgeschlossen sind. Bis zum Ende des Monats sollen die Verhandlungen finalisiert werden.

Es geht unter anderem auch um die Höhe der Fördergelder, die die Stadt für das Event zur Verfügung stellen müsste. Die Stadt Wien beispielsweise steuert rund 800.000 Euro für das Major hinzu, damit das Event Fans und Touristen in die Donau-Metropole zieht. Eine klare Tendenz für oder gegen Hamburg gibt es bislang wohl nicht. Geeinigt haben sich die Gesprächspartner bisher nur auf den Standort: Wenn es ein internationales Turnier in Hamburg geben wird, dann wieder auf der Anlage am Rothenbaum.


World Tour Final 2017 übertraf die Erwartungen

Dort hatte das World Tour Final im vergangenen Jahr einen Zuschauerzuspruch, der alle Erwartungen übertraf. Schon zu den ersten Turniertagen kamen so viele Leute, dass an den Verpflegungsständen das Bier ausging. „Das Event war ein Durchmarsch, es hat von vorne bis hinten alles geklappt", fasste Organisator Frank Mackerodt damals zusammen.

Allein zum Endspiel von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst waren 10.000 Fans im Stadion, laut Mackerodt weitere 8.000 davor auf dem Gelände, die sich das Spiel auf den Leinwänden anschauten. Da sich die Hansestadt klar als Sportmetropole positioniert und auch für die Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2019 beworben hat, stehen die Chancen gut, dass es mit einem Turnier am Rothenbaum klappt. Und auch die Major Series dürfte ein großes Interesse daran haben, sich weiterhin in Deutschland zu positionieren – und die Fans hierzulande natürlich ebenso.

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