Hamburg Major im August 2017

FIVB World Tour 2017

Die Swatch Major Series macht nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr auch in der Saison 2017 wieder in Hamburg Halt, vom 8. bis zum 13. August wird in der Hansestadt Beach-Volleyball gespielt. Der neue internationale Turnierkalender verspricht 23 Events überall auf der Welt sowie ein neues Wertesystem der Turniere, was auch Kritik hervorruft.

Beach-Volleyball wieder am Rothenbaum

Der Winter wird kurz: Schon im Februar starten die weltbesten Beach-Volleyball Profis in die neue Saison auf der FIVB World Tour. Und das gleich mit einem Hochkaräter.
Denn vom 7. bis zum 12 Februar spielen sie in Fort Lauderdale in den USA, wo 2015 das World Tour Finale ausgespielt wurde. Laura Ludwig, Kira Walkenhorst und Co sind von da an bis in den September hinein auf der FIVB World Tour gefordert.

Ein Highlight für die deutschen Teams und Fans ist mit Sicherheit ein Turnier der Swatch Major Series, das wie schon im Vorjahr erneut in Hamburg ausgetragen wird. Vom 8. bis zum 13. August spielen die Stars der Szene dann wieder in der eigentlichen Tennis-Arena am Rothenbaum, die Laura Ludwig und Kira Walkenhorst mit ihrem Sieg 2016 standesgemäß in einen Beach-Volleyball Hexenkessel verwandelten. Dort präsentieren sich im August 2017 zudem die neuen Weltmeister, die in der Woche zuvor (28. Juli bis 6. August) erstmals in Wien gekürt werden. Neben Hamburg und Fort Lauderdale sind auch Poreč und Gstaad Teil der Major Series, Ende August wird das World Tour Finale an einem noch nicht bekannten Ort ausgetragen.

Auch das viel diskutierte Turnier auf Kish Island im Iran steht wieder auf dem Plan und findet vom 15. bis 18. Februar statt. Nachdem in diesem Jahr u.a. Sebastian Fuchs aufgrund seiner Reise in den Iran die Einreise in die Vereinigten Staaten und damit die Teilnahme am Turnier verweigert wurde, werden die Profis sicherlich einen längeren Blick in die Einreisebestimmungen werfen. Dass das Turnier Fort Lauderdale vor dem Event auf Kish Island stattfindet, bietet keine Sicherheit, nachdem die USA die Einreisebestimmungen im Januar 2016 verschärft hatten. Fünf Jahre lang müssen europäische und andere Reisende, die in den vergangenen fünf Jahren im Iran, Irak, Sudan oder in Syrien gewesen sind, ein Visum beantragen.


Sterne-Bewertung ohne Restaurantführer

Zudem führt der Weltverband FIVB ein neues Fünf-Sterne-Wertesystem für die Turniere ein, das die alten Bezeichnungen ablöst – fünf oder vier Sterne erhalten demnach wohl die Turniere der Major Series oder die bisherigen Grand Slams, die Turniere der Kategorie ein bis drei Sterne sollen den Sport auch in Volleyball-Entwicklungsländer bringen. So steht beispielsweise Malaysia vor der Ausrichtung des ersten internationalen Beach-Volleyball Events überhaupt. „Das Ziel der neuen Struktur ist es, eine Plattform und eine Event-Struktur anzubieten, die es ermöglicht, die Menge der Wettkämpfe in einer wachsenden Zahl an Gastgeberländern zu erhöhen und gleichzeitig ein nachhaltiges Business-Model inklusive einer kommerziellen Flexibilität anzubieten,“ erklärte Dr. Ary S. Graça, Präsident der FIVB.

Kritik an der neuen Wertigkeit kommt von Tilo Backhaus, der bis zu deren Rücktritt das Nationalduo Katrin Holtwick/Ilka Semmler betreute. „Mit der Einführung der 1 bis 5 Sterne Turniere wird es einige Änderungen geben. Das gewohnte Poolplay wird nur bei den 5 Sterne Turnieren durchgeführt, alle anderen Turniere werden im Singleout gespielt. Dies bedeutet, dass man im schlimmsten Fall als Main Draw Team für nur ein Match nach China, Australien oder Brasilien fliegt. Dazu kommt, dass meiner Meinung nach das Niveau auf der Tour wieder schlechter wird, da die Hälfte der Teams nur ein Match pro Woche bestreiten wird, anstatt wie bisher mindestens drei Matches auf höchstem Level. Ich habe das Gefühl, dass wir uns dem Tennis angleichen wollen, was ja an sich keine schlechte Idee ist. Allerdings gibt es im Tennis viel mehr Turniere sowie genug Preisgeld für den letzten Platz, um alle Kosten decken zu können. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Teilnehmerfelder entwickeln werden bei den anstehenden Änderungen. Weniger Spiele und weniger Preisgeld für den Großteil der Teams kann nichts Gutes bedeuten!“

Neben den bereits feststehenden Terminen sollen nach Aussage der FIVB noch zwei weitere Fünf-Sterne Turniere in Italien und den USA hinzukommen. Weitere Turniere der Kategorie eins bis drei sollen ebenfalls in den bislang vorläufigen Kalender aufgenommen werden, Ende November will der Weltverband dann den endgültigen Plan für die anstehende Saison herausbringen.

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