Hamburg richtet die Weltmeisterschaft 2019 im Beach-Volleyball aus

Weltmeisterschaften 2019

Zwei internationale Top-Turniere waren die beste Bewerbung für das, was 2019 kommt: Hamburg wird die kommende Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft ausrichten. Das Event soll das Wiener Turnier toppen – und das hatte 2017 Maßstäbe gesetzt.

Die zweite Beach-WM für Deutschland

Wer den nächsten Coup im deutschen Beach-Volleyball miterleben wollte, musste zunächst einmal hoch hinaus. In der 20. Etage des Atlantic Hauses warteten nicht nur der freie Blick aus dem rundum verglasten Penthouse auf Hamburg, sondern auch einige der wichtigsten Herren des deutschen und internationalen Beach-Volleyballs auf die Geladenen.

Und das Aufgebot um Olympiasiegerin Kira Walkenhorst, Weltverbands-Präsident Ary Graça, Beach-Major-CEO Hannes Jagerhofer, dem deutschen Verbandspräsident Thomas Krohne und dem Hamburger World-Tour-Final-Ausrichter Frank Mackerodt verkündete dann auch das, was zu erwarten war: Hamburg wird die Beach-Volleyball Weltmeisterschaft 2019 ausrichten.

Zum zweiten Mal findet in Deutschland somit eine WM statt, nachdem 2005 auf dem Berliner Schlossplatz schon einmal die WM-Kronen vergeben wurden. Vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2019 werden die Beach-Profis auf dem Gelände des Tennisstadions am Rothenbaum aufschlagen, einige natürlich auch in der 13.000 Zuschauer fassenden Arena. „Beach-Volleyball wächst so schnell und so hoch, letztes Jahr hatten wir eine tolle WM in Wien. Aber ich bin sicher, dass wir nächstes Jahr hier auch eine exzellente WM haben werden. Deutschland ist ein sehr großer und wichtiger Markt für uns“, sagt FIVB-Präsident Ary Graça.


Hamburg als internationaler Beach-Hotspot

In 520 Tagen wird das Turnier eröffnet, das Hannes Jagerhofer, der auch die WM in Wien promotet hat, zwar in Hamburg, aber lieber an einem anderen Ort gesehen hätte. Letztlich haben ihn aber der Erfolg der zwei Major-Turniere 2016 und 2017 überzeugt. Und ein Stadion, dessen Dach sich bei Schlechtwetter schließen lässt. „Was wir in den letzten Jahren hier erlebt haben, ist sensationell. Hamburg ist damit auch international ein Hotspot geworden. Es gibt keine andere Stadt in der Welt die ich kenne, wo ich so ein gutes Gefühl habe und in der wir so unheimlich gute Unterstützung durch die Politik erfahren und große Fürsprecher haben“, sagt Jagerhofer.

Mit 9,2 Millionen Euro durfte er in Wien hantieren, für die WM in Hamburg stehen dem umtriebigen Unternehmer 7,6 Millionen Euro zur Verfügung. Damit soll eine ähnliche Struktur geschaffen werden wie auch schon in Wien, wo neben Beach-Volleyball auf rund 16.000 Quadratmetern noch ein großes Eventgelände aufgezogen wurde. Das alles wird die Zuschauer nichts kosten: Der Eintritt soll generell frei sein, für die Medaillenspiele werden vereinzelt Tickets verkauft – für die, die ganz sicher dabei sein wollen. Beim World Tour Final 2017 fanden etliche tausend Besucher keinen Platz mehr im Stadion.


DVV-Präsident Krohne: "Brauchen dieses Event in der Spitze, um die Breite zu fördern“

Weil Laura Ludwig und Kira Walkenhorst unten auf dem Platz mal wieder besser waren als der Rest der Welt waren, Gold holten und Hamburg verzauberten. Walkenhorst, die nach ihrer Schulter-Operation mit einem geschienten rechten Arm zur Pressekonferenz erschien, meinte: „Die WM wird ein besonderer Moment für uns. Aber es ist für jeden Athleten etwas Besonderes, so ein großes Turnier zu Hause zu spielen.“ Für die Olympiasiegerinnen ist diese Saison ein Übergangsjahr, Ludwig erwartet ein Baby, Walkenhorst hat zu tun, ihren Körper wieder für die anstehenden Höchstleistungen fit zu machen.

„In drei Wochen muss ich wieder zum Arzt, dann kommt die Schiene vielleicht ab. Und dann können wir entscheiden, ob ich es dieses Jahr noch schaffe, fit zu werden“, sagt Walkenhorst. Ein Ziel hätte sie jedenfalls: Denn im August wird in Hamburg bereits das World Tour Final ausgetragen, ehe im Jahr darauf die WM an gleicher Stelle steigt.

Welche positiven Effekte sich für den deutschen Volleyball insgesamt ergeben sollen, darauf ging DVV-Präsident Thomas Krohne ein. „Die WM ist die Krönung dessen, wofür wir lange und hart gearbeitet haben. Wir hoffen, dass viele Kinder staunend auf das Event schauen und selbst mit dem Sport anfangen wollen. Wir brauchen dieses Event in der Spitze, um die Breite zu fördern.“

Alle Infos zur Beach-WM 2019 in Hamburg

So nutzt du deine Punktchance

In der Abwehr richtig stehen, zum Ball rennen und erfolgreich abwehren, das macht Spaß. Allerdings ist der "Job des Abwehrspielers" nicht getan, wenn man den Ball noch erwischt hat. Jetzt kommt der entscheidende Teil: die Punktchance nutzen!

Karla Borger und Maggie Kozuch machen dich fit

Athletisch und durchtrainiert - das sind Karla Borger und Maggie Kozuch. Heute zeigen dir die beiden Nationalspielerinnen eine Auswahl an Übungen, die deine wichtigsten Muskelgruppen trainieren und dir zusammen mit der richtigen Ernährung einen...

    beach-volleyball.de Partner

    • Mikasa
    • Schauinsland Reisen
    • Techniker Beach Tour
    • Die Techniker
    • sportwetten.de