Historisches WM-Gold für Kanada

WM 2019

Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes gewinnen die erste Medaille für Kanada bei einer Weltmeisterschaft überhaupt. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die seit vielen Jahren so starken kanadischen Frauen einen großen Titel gewinnen würden.

Erste Medaille für Kanada

Ungläubig sah Sarah Pavan immer wieder zu ihrer Partnerin und nahm sie in die Arme. Pavan und Melissa Humana-Paredes knieten in dem Sand der mit 12.000 Zuschauern vollbesetzten Hamburger Rothenbaum-Arena und ließen ihren Freudentränen freien Lauf: Pavan (32) und Humana-Paredes (26) hatten soeben für Kanada die erste Beach-Volleyball Medaille bei einer Weltmeisterschaft überhaupt gewonnen. Und dann gleich Gold. Im Endspiel von Hamburg siegten sie nach einem letzten Pavan-Block gegen April Ross und Alix Klinemann aus den USA in zwei Sätzen mit 23:21 und 23:21.

Im gesamten Turnierverlauf verloren die Kanadierinnen kein Spiel und zeigten sich nervenstark, denn die Hälfte ihrer insgesamt acht Siege erzielten sie im Tiebreak. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die seit vielen Jahren so starken kanadischen Frauen einen großen Titel gewinnen würden. Vor allem für die 1,96 Meter große Pavan endete eine lange Durststrecke. Schon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio war sie mit ihrer damaligen Partnerin Heather Bansley favorisiert, scheiterte da aber an den späteren Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst.

Danach wechselte sie an die Seite der 1,75 Meter großen Abwehrspielerin Humana-Paredes, das Duo rauschte bei der WM 2017 in Wien mit Platz vier an einer Medaille vorbei. In Hamburg gelang ihnen nun der große Coup, der ihnen 60.000 US-Dollar Preisgeld einbringt und ihrer Nation einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio sichert.

Dritte WM-Medaille für April Ross

Klinemann und Ross konnten nicht auf eine so große Erfahrung als Team zurückgreifen, denn die 29 Jahre alte Klineman wechselte erst vor zwei Jahren aus der Halle in den Sand. Und profitiert von der großen Erfahrung von Ross, die nach Gold 2007 und Silber 2017 bereits ihre dritte WM-Medaille gewann.

Das Duo startete mit durchschlagendem Erfolg: Die WM in Hamburg war erst ihr 14. Turnier auf der Weltserie. Dass sie nun eine WM-Medaille in Besitz hat, führt nicht bei allen Athleten zu Begeisterungsstürmen. Kinemann wurde 2013 wegen eines Dopingvergehens für 13 Monate gesperrt. Eine längere Sperre blieb nur aus, weil die American Arbitration Association (AAA) die Erklärung akzeptierte, Klineman habe die verbotenen Stoffe versehentlich über die DHEA-Nahrungsergänzungsmittels ihrer Mutter eingenommen.

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