Holler/Schröder holen Silber in Mailand

CEV Milan Masters - Finaltag

Tim Holler und Jonas Schröder haben beim CEV Masters in Mailand Silber gewonnen. Nach für sie schweren internationalen Turnierwochen nahmen sie den Schwung des Gewinns der DM-Bronzemedaille einfach mit nach Italien.

Nur Doha war noch besser

Nach einer kurzen internationalen Durststrecke sind Tim Holler und Jonas Schröder auch international wieder erfolgreich. Beim letzten Stopp der CEV Tour für diese Saison holten die DM-Dritten der Vorwoche erneut eine Medaille, diesmal eine Silbermedaille. Im Finale des Turniers auf dem Innenhof der lombardischen Regierungsgebäude spielten sie gegen die Lokalhelden Adrian Carambula und Alex Ranghieri. Im Gegensatz zur ersten Runde dieses Turniers konnten die Deutschen im Finale jedoch die Gastgeber nicht im Zaum halten. So unterlagen sie mit 16:21, 17:21 den stark aufspielenden Italienern.  Auf europäischer Ebene gewannen sie zwar in Vaduz Gold, aber das Turnier war ein Satellite und damit in der Wertung dem Masters unterlegen. Einen größeren Erfolg als in Mailand feierten Holler/Schröder international bisher somit nur, als sie im November vergangenen Jahres Gold beim FIVB Open in Doha holten.

Vor dem Medaillengewinn am Timmendorfer Strand hatte das Duo schwere Wochen hinter sich. Holler und Schröder flogen im August tausende Kilometer zu den Turnieren auf der Weltserie, etwas Zählbares brachten sie selten mit zurück. „Das hat uns schon belastet, mich vor allem“, gestand Holler. Dann aber kam die Deutsche Meisterschaft am Timmendorfer Strand und mit ihr die Bronzemedaille - und Holler/Schröder scheinen den Schwung des Erfolgs nach Mailand mitgenommen zu haben.


Spannung halten, Medaille holen

Dabei war es schwierig, die Spannung im Anschluss hochzuhalten, wie Schröder erzählt: „Das war schon nicht ganz einfach. Gerade gestern haben wir ganz schön kämpfen müssen.“ Nach einer Niederlage in Runde zwei kämpften sie sich dann mit einem weiteren Sieg bis in den Sonntag. Und dort lief es dann richtig gut für Holler/Schröder. „Heute haben wir drei fast perfekte Spiele gemacht“, so Schröder weiter.

Diese Serie brachte sie bis ins Halbfinale, in dem ihnen schon ein großer Streich gelang: Dort besiegten sie die Weltranglistendritten Brouwer/Meeuwsen nach einem kuriosen ersten Durchgang. In dem führten sie schon mit 17:11, ehe die Holländer mit zehn Punkten in Folge den Satz doch noch drehten. Doch die Deutschen behielten ihre fast schon stoische Ruhe bei und gewannen die Partie mit zwei Assen von Schröder zum 15:11 im Tiebreak.

Ganz so spannend war es im deutschen Duell am Sonntagmorgen nicht. Der Sieg von Holler/Schröder gegen die Poniewaz-Zwillinge Bennet und David (21:11, 21:18) war eines der von Schröder angesprochenen fast perfekten Spiele. Während es für die Gewinner ein erster Schritt auf dem Weg bis zur Medaille war, bedeutete die Partie für Poniewaz/Poniewaz das Aus im Turnier. Die Kieler hatten sich sich am Freitag erst für das Hauptfeld qualifiziert und belegten dort Rang sieben.

> Alle Infos zum CEV Masters in Mailand

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