HSV bindet Top-Beach-Teams

Nationalteams

Der Hamburger Sport-Verein rüstet auf. Am Mittwoch präsentierte der Club vier neue Teams am Olympiastützpunkt in Hamburg, die zukünftig mit der Raute auf der Brust spielen werden.

Vier neue Teams für Hamburger Sportverein

Zehn Beach-Volleyball-Profis abseits eines Turniers oder eines Trainings in einem Raum zu vereinen, ist normalerweise ein relativ schwieriges Unterfangen. Am Mittwoch konnte man sich von genau diesem Phänomen überzeugen, wobei „vereinen“ zu diesem Anlass durchaus wörtlich zu nehmen ist: Der Hamburger Sport-Verein präsentierte gleich vier neue Beach-Teams, die ab sofort für den Club spielen.

Neben den bereits bestehenden Mitgliedern Markus Böckermann und Lars Flüggen waren die Neuverpflichtungen Victoria Bieneck und Isabel Schneider, Armin Dollinger und Jonathan Erdmann, Julia Großner und Nadja Glenzke sowie Max Betzien und Nils Ehlers bei der Vorstellung für Presse- und Medienvertreter anwesend. Zum Foto-Termin gesellten sich ebenfalls die Vereinspartnerinnen der acht HSV-Neulinge Laura Ludwig und Kira Walkenhorst dazu.


Es fließen eher keine Millionenbeträge

Während die HSV-Fußballer, die einer ausgegliederten AG angehören, gegen den Bundesliga-Abstieg spielen, sind die Aussichten für den HSV e.V. mit nunmehr sechs Nationalteams im Sand deutlich rosiger. Bei den Männern sind mit Ausnahme von Tim Holler und Clemens Wickler, die sich der DJK TuSA 06 angeschlossen haben, die drei restlichen Teams des Leitstützpunktes Beach-Volleyball dem HSV beigetreten. Voraussetzung bzw. Verpflichtung, um am Olympia-/Leitstützpunkt zu trainieren, ist die Vereinsmitgliedschaft also nicht.  Bei den Frauen gestaltet sich die Situation ähnlich. Alle in Hamburg trainierenden Nationalteams spielen nun unter der Flagge mit der Raute.

Da es sich hierbei zwar um die selbe Raute wie bei den Fußballern, jedoch nicht um deren AG handelt, sind keine Millionenbeträge zu erwarten, die der Verein in seine Spieler investiert. Genauere Angaben zu den finanziellen Rahmenbedingungen wollte HSV e.V.-Präsident Jens Meier nicht machen. Fest steht, dass Imornefe Bowes, Chef-Bundestrainer der Frauen, vom HSV finanziert wird.


Bieneck: „Es spielt sich sicher schön mit der Raute auf dem Arm“

Weiter sprach Meier von einer Partnerschaft des HSV mit den Athleten über „mindestens vier Jahre.“ Ziel sei es, gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt und dem Deutschen Volleyball-Verband eine optimale Vorbereitung für die kommenden Olympischen Spiele zu gewährleisten und den HSV zum „Top-Beach-Volleyball-Verein in Deutschland“ zu machen.

Auf dem gemeinsamen Gruppenfoto kommen die HSV-Beacher in den roten Trikots fast wie eine kleine Armee daher. Victoria Bieneck gab zwar zu, den HSV vorher auch nur als Fußball-Verein gekannt zu haben, zeigte sich aber erfreut über die Partnerschaft: „Es spielt sich sicher schön mit der Raute auf dem Arm“, sagte die ehemalige Berlinerin, die wie die meisten ihrer neuen Vereinspartner im Januar nach Hamburg kam.

Zum Auftakt der nationalen Tour-Serie in Münster könnte es jedoch noch ein wenig Verwirrung geben. In der Meldeliste stehen die meisten Hamburger noch mit ihren alten Vereinen.

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