„Irgendwann weiß man ja auch, dass man nicht der nächste Weltmeister oder Olympiasieger sein wird“

Neues Duo

Mit Markus Böckermann und Max-Jonas Karpa hat sich ein weiteres neues Herren-Team gefunden. Beide verbindet, dass sie in ihrer Beach-Volleyball-Karriere einen Schritt zurückgehen wollten.

Geänderte Prioritäten

Knapp sieben Monate ist es her, dass Markus Böckermann seinen Rücktritt aus dem internationalen Beach-Volleyball-Zirkus erklärt hat. Der Familie wegen, aber auch, um sich beruflich als Wirtschaftsingenieur zu orientieren. Ein Abschied sollte es nicht aber nicht werden, auf nationaler Ebene wollte der 33-Jährige weiterhin aktiv sein. Nun steht der Partner dafür fest: Sein Name ist Max-Jonas Karpa.

Für beide es ist eine naheliegende Lösung. Beide kommen aus Hamburg und kennen sich aus früheren Tagen in einer Trainingsgruppe, beide wollen Beach-Volleyball nicht mehr an die erste Stelle setzen. Im Gegensatz zu Böckermann ist Karpa allerdings erst 24 Jahre alt. „Ich hatte im Beach-Volleyball viel Spaß und durfte einige Erfahrungen sammeln. Ich bereue nichts, aber es ist nicht mehr das, was ich will“, erklärt der Abwehrspieler seine Entscheidung. 

Sportliche Grenzen

Hinter Karpa liegt eine konstante Saison. An der Seite von Milan Sievers erreichte er auf den nationalen Turnieren stets das Viertelfinale – zu mehr sollte es allerdings auch nie reichen. Trotz eines Sieges beim Ein-Sterne-Turnier in Manila auf den Philippinen fehlten damit die Ergebnisse in der Spitze.

„Da sieht man dann, dass es nicht reicht. Irgendwann weiß man ja auch, dass man nicht der nächste Weltmeister oder Olympiasieger sein wird“, sagt Karpa. Unabhängig von der Entscheidung Sievers, seine Karriere zu beenden, wäre es für das Duo ohnehin nicht weitergegangen. Sie hätten „unterschiedliche Ansichten“ verfolgt, so Karpa. 

Anders ist die Situation mit seinem neuen Partner. Böckermann ist berufstätig, Karpa möchte sich nun auf sein Studium konzentrieren. Momentan sind beide im Hallenvolleyball aktiv, im Sand soll der Trainingsumfang im Vergleich zum Pensum eines Leistungssportlers zurückgefahren werden. Was nicht bedeutet, dass es um nichts mehr geht. „Wir werden nicht nach Nürnberg fahren, um dort zweimal zu verlieren. Wir haben Spaß, weil wir uns gut verstehen“, hält Karpa fest, „wir haben aber noch mehr Spaß, wenn wir auch gut spielen.“ Unabhängig davon, ob sie als Vollzeit-Profi antreten oder nicht.

Beach-Volleyball-Team oder Paar?

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