Kein Typ für Plan B

Olympia 2016

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sind die größte Medaillenhoffnung des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Noch vor wenigen Monaten war aber gar nicht klar, ob sie weiterhin zusammen spielen. Im Interview spricht Ludwig über Reizüberflutung, fehlende Visionen und den beruhigenden Einfluss von Trainer Jürgen Wagner.

Olympia ist greifbar

beachvolleyball.de-Redakteurin Ninja Priesterjahn hat Laura Ludwig für die Berliner Morgenpost in Hamburg getroffen. 

Laura, stell dir vor, es ist August, du bist in Rio de Janeiro, was siehst du? 

Laura Ludwig: Ich sehe ein geiles Stadion an der Copacabana mit ganz vielen coolen Leuten, Samba-Musik und ganz viel Beachvolleyball. Ich fühle mich total gut, auch aufgeregt. Ich denke mal, erst einmal wird eine Reizüberflutung über mich hereinbrechen, weil das einfach viel Trubel sein wird, aber ich bin total glücklich, da zu sein.

Die Qualifikation für Rio läuft noch bis zum 13. Juni 2016. Hinter euch kämpfen drei andere deutsche Damenduos um den zweiten Startplatz. Fühlt es sich schon real für dich an, tatsächlich zu deinen dritten Olympischen Spielen zu fliegen?

Ja, mittlerweile schon. Es ist jetzt nicht so, dass wir im Detail alles planen, aber schon so, dass man sich mal nach Appartements umguckt. Es ist noch ein langer Weg, aber irgendwie ist es greifbar. Wir müssen uns nichts vormachen, wenn wir jetzt gut weiter spielen und körperlich fit bleiben, können wir uns schon darauf vorbereiten.

Das sah vor acht Monaten noch ganz anders aus. Im April hat sich Kira Walkenhorst während der Trainingsvorbereitung am Knie verletzt und musste operiert werden. Wie hast du diese Zeit der Ungewissheit erlebt?

Das gesamte Interview von Ninja Priesterjahn könnt ihr hier auf morgenpost.de lesen.

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