Keine Beach-Volleyball-Turniere bis Ende April

World Tour

Der Internationale Volleyball-Verband hat auch die World Tour-Events in Coolangatta und Cancun bis auf Weiteres verschoben.

Weitere Änderungen sind möglich

Der Internationale Volleyball-Verband (FIVB) hat nun doch auf die Entwicklungen rund um die weltweite Ausbreitung des Coronavirus reagiert: Sowohl das Drei-Sterne-Turnier im australischen Coolangatta als auch das Vier-Sterne-Event in Cancun (Mexiko) wurden verschoben. Damit finden mindestens bis Ende April keine Beach-Volleyball-Turniere statt. Es sei außerdem wahrscheinlich, dass es noch weitere Änderungen im Kalender gebe.

Bisher konnten sechs World-Tour Events nicht durchgeführt werden. Inwieweit sich das auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele auswirkt, ließ der Verband noch offen. In einer Pressemitteilung heißt es dazu, dass der FIVB in Kontakt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) stehe.

Großer Druck durch die Spieler

Zuvor hatten sich sowohl die Spielervereinigung International Beachvolleyball Players Association (ibvpa) als auch diverse Sportler und Sportlerinnen in den sozialen Medien vehement gegen eine Durchführung der Turniere ausgesprochen. Einige Duos hatten sich schon vor den Absagen zu einem Rückzug entschieden – dazu gehörten auch Karla Borger und Julia Sude. „Es ist jetzt einfach wichtig, gemeinschaftlich zu handeln. Auch wenn das bedeuten könnte, dass uns noch wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation durch die Lappen gehen könnten“, erklärte Borger gegenüber dem Deutschlandfunk. Auch in den USA hatte sich Kritik geregt. Mehrere Spieler hatten angekündigt, ebenfalls nicht an den Turnieren teilzunehmen.

→ Hier geht es zum Turnierkalender für die Saison 2020

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