Ludwig/Walkenhorst spielen um WM-Gold

Beach-WM Wien 28.07.2017 - 06.08.2017

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst spielen bei der Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft in Wien um die Goldmedaille, auch wenn sie vor dem Turnier weit von ihrer in Top-Form entfernt waren – ihr Handwerk beherrschen sie mittlerweile einfach besser als der Rest der Welt.

Auf den Punkt gebracht

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben es erneut geschafft, auf den Punkt da zu sein. Die gesamte Saison über kämpfte das Duo mit enormen Verletzungsproblemen, spielte kaum ein Turnier. Sogar ihr Trainer Jürgen Wagner machte sich Gedanken, ob sein Duo für die Beach-Volleyball-Weltmeisterschaften gut vorbereitet ist – schließlich fehlte Ludwig/Walkenhorst „der Spielrhythmus.“

Mittlerweile lässt sich sagen, an diesem achten der Tage der WM in Wien: Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sind gut genug, um in ein WM-Finale einzuziehen. Mit 2:0 (21:19, 21:16) besiegten die Olympiasiegerinnen im Halbfinale Larissa/Talita aus Brasilien und spielen am morgigen Samstag um WM-Gold. Im zweiten Halbfinale setzten sich die US-Amerikanerinnen Lauren Fendrick und April Ross mit 2:1 (19:21, 21:16, 15:11) gegen die Laboureur/Sude-Bezwingerinnen Pavan/Humana-Parades durch. Aber unabhängig davon ist eines schon jetzt sicher: Deutschland hat nach 2013 die zweite WM-Medaille bei den Frauen überhaupt sicher.


„Das macht mich sprachlos“

„Wenn es darauf ankommt, sind wir da. Das haben wir schon im vergangenen Jahr gezeigt. Wir hatten in dieser Saison so viele Ups and Downs, und jetzt stehen wir hier. Das macht mich sprachlos“, meinte Ludwig. Die 31-Jährige hatte Tränen in den Augen, als sie den Gang vom Center Court in Richtung Mixed Zone zu den wartenden Journalisten antrat. Und die stürzten sich auf die Olympiasiegerinnen, die wieder gefragte Gesprächspartner für sämtliche nationale Medien sind.

Schon im vergangenen Jahr hatte ihr Spiel im Olympia-Halbfinale so viele Menschen in Deutschland vor die Fernsehbildschirme gelockt, wie kein anderes Ereignis der Spiele von Rio. Das liegt an Ludwig und Walkenhorst, die in Rio gezeigt haben, dass sie die Sportart auf ein neues Level gehoben haben. Und dieses Level scheint für ihre Gegnerinnen derzeit unerreichbar, selbst wenn die Hamburgerinnen nicht in Top-Form sind und mit körperlichen Problemen zu kämpfen haben.


Ein perfektes Handwerk

„Wir haben das Beach-Volleyball-Spielen ja nicht verlernt, wir mussten es halt nur wieder finden“, sagte Ludwig. In ihren Trainingsplänen geht es um Tools, High Peaks, Belastungssteuerung, um ein Handwerk. Und das beherrschen sie mittlerweile perfekt. Besser als der Rest der Welt, so scheint es.

Ihr Handwerk werden sie morgen noch einmal bei diesem Turnier anwenden müssen, wenn es im Endspiel des Turniers um die WM-Goldmedaille geht. „Da wollen wir einfach wieder ein geiles Spiel machen“, sagt Ludwig. Und ihr Trainer braucht sich wegen der fehlenden Spielpraxis auch keine Sorgen mehr zu machen: Das Endspiel, das morgen um 14.30 Uhr live in der ARD übertragen wird, ist die achte Partie für die Olympiasiegerinnen in Wien.

Alle Infos zur WM 2017 gibt es hier

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