Mol-Brüder holen Gold, Silber und Bronze auf der World Tour

FIVB World Tour

Bei ihrem heimischen World Tour Even in Oslo haben die Norweger kräftig abgeräumt: Weil sich die Weltranglistenersten Anders Mol und Christian Sorum aufteilten, spielten sie im Finale gegeneinander. Am Ende gab es drei Medaillen für die Familie Mol.

Von Oslo zum World Tour Final nach Rom

Das hat es in der Geschichte der Beach-Volleyball-Weltserie auch noch nicht gegeben. Bei dem 1-Sterne-Event in Oslo standen in Anders (Gold), Markus (Silber) und Hendrik Mol (Bronze) drei Brüder auf dem Podium. Im Endspiel gab es zudem ein Duell zwischen Anders Mol und Christian Sorum, die zusammen seit Monaten die World Tour dominieren und auf Rang eins der Weltrangliste stehen.

Im Finale setzte sich Blockspieler Anders Mol (22) an der Seite von Nils Ringoen gegen seinen jüngeren Bruder Markus (17) und seinen eigentlichen Partner Sorum mit 2:0 (21:16, 21:18) durch. „Ich wollte nicht von meinem jüngeren Bruder geblockt werden, auch wenn er alles gegeben hat, habe ich mein Ziel erreicht – das hätte ich mir sonst noch jahrelang anhören müssen.“ Über seinen 18 Jahre alten Partner Ringoen sagte er: „Nils hat mit so viel Selbstvertrauen gespielt, schon von Turnierbeginn an, das war großartig. Von ihm werden wir in den nächsten Jahren noch viel hören.“

Am Donnerstag sind Mol und Sorum wieder gemeinsam im Einsatz bei den World Tour Finals in Rom, auf der World Tour sind sie seit 20 Spielen ungeschlagen. Schon jetzt hat das junge norwegische Duo die zweitbeste Saison in der Geschichte der World Tour hingelegt: Sieben Mal gewannen Mol und Sorum bereits Gold, nur Philipp Dalhausser und Todd Rogers waren schon einmal besser. Die US-Amerikaner gewannen 2010 neun Turniere und elf Medaillen insgesamt.

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