Nur drei Turniere entfernt

Beach international

Beim 2-Sterne-Turnier in Kambodscha dürfen keine Teams aus der Weltspitze antreten. Ein in der Beach-Volleyball-Welt bekannter Name ist aber trotzdem dabei: Vasiliki Arvaniti, 33 Jahre alt und dreimalige Olympia-Teilnehmerin, gibt in dieser Saison ihr Comeback.

Rückkehr nach Babypause

In einer Kategorie ist Vasiliki Arvaniti ganz vorne mit dabei. Es ist nicht die Kategorie der meisten Siege und auch nicht die, in der das gesammelte Preisgeld zusammengezählt wird. Es ist die Anzahl der Turniere , die sie absolviert hat. Ganze 167-mal stand die Griechin im Rahmen der FIVB World Tour im Sand, so oft wie kaum eine andere Spielerin. 

2016 trat die Abwehrspielerin nach drei Teilnahmen an Olympischen Spielen und zwei Europameisterschafts-Titeln zurück, um der Familie mehr Zeit einzuräumen, Sohn Nikolas kam zur Welt. 2018 gab Arvaniti schließlich bekannt, ein Comeback versuchen zu wollen. Mit Partnerin Penny Karagkouni feierte sie gleich beim Ein-Sterne-Event in Ljubljana den Turniersieg, beim prominent besetzten Saisonauftakt in Den Haag verpasste das Duo die Qualifikation. Bei ihrem dritten Auftritt nach dem Comeback müssen Arvaniti/Karagkouni nun ebenfalls zunächst in der Qualifikation bestehen: Bereits seit den frühen Morgenstunden findet in Phnom Penh/Kambodscha ein 2-Sterne-Turnier statt (21.02. bis 24.02.). 

Auch die deutschen Farben sind vertreten

Bei dem mit 25.000 US-Dollar dotierten Damen-Event wollen sich auch zwei deutsche Duos noch für das Hauptfeld qualifizieren: Die Berlinerinnen Astrid Munkwitz und Doreen Kauschus sowie Lena Ottens und Leonie Klinke, die die eigentliche Partnerin von Ottens – Hannah Ziemer – vertritt.  Insgesamt spielen 24 Teams im Hauptfeld erst eine Gruppenphase und im Anschluss im einfachen K.o.-System weiter, der Sieger erhält 200 Weltranglistenpunkte. Die Top-10 Teams der Weltrangliste dürfen nicht starten. 

Übrigens hat nur die Österreicherin Stefanie Schwaiger – mittlerweile ebenfalls zurückgetreten – mehr Events als Arvaniti absolviert. Weil der Abstand zwischen ihnen mit drei Turnieren aber nur marginal ist, wird die Griechin Schwaiger wohl demnächst überholen. Und die Kategorie damit anführen.

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