Olympia soll erst 2021 stattfinden

Olympische Sommerspiele

Zum ersten Mal in ihrer 124-jährigen Geschichte werden die olympischen Sommerspiele verschoben. Das Internationale Olympische Komitee und Gastgeber Japan beugen sich damit dem massiven öffentlichen Druck.

Eine unvermeidliche Entscheidung

Die Olympischen Spiele werden nicht wie geplant vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 stattfinden. Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) mitteilte, werden die Spiele nicht im Jahr 2020, aber vor Ende des Sommer 2021 ausgetragen. Das entschieden die Verantwortlichen am Dienstag nach einer Telefonkonferenz.

Der Schritt sei angesichts der Corona-Pandemie unvermeidlich, weil die ursprünglich für Juli und August angesetzten Wettkämpfe unter den gegebenen Umständen nicht vollständig ausgetragen werden könnten, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe dem Fernsehsender NHK zufolge. IOC-Präsident Thomas Bach begründete die Verschiebung mit der in den vergangenen Tagen "alarmierend angestiegenen" Zahl der Infektionen.

Großer Widerstand gegen Hinhalten

Das IOC und Gastgeber Japan beugen sich mit der Entscheidung dem massiven öffentlichen Druck. Noch am Sonntag hatte Bach erklärt, sich vier Wochen Zeit nehmen zu wollen, um eine mögliche Verschiebung zu prüfen. Kanada, Australien, Norwegen und die USA hatten zuvor angekündigt, ihre Athleten und Athletinnen nicht zu den Spielen zu schicken, sollte es bei dem Termin im Sommer 2020 bleiben. Auch in Deutschland hatte sich Kritik an der Verzögerungstaktik der Organisatoren geregt.

Dementsprechend erleichtert zeigte sich der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, in einem Statement: „Die nunmehr schnelle und klare Entscheidung zur Verschiebung der Olympischen und Paralympischen Spiele ist ein richtiger und enorm wichtiger Schritt für den internationalen Sport und die gesamte Weltgemeinschaft. Das hilft vor allem den Athleten und Athletinnen, indem es den Trainings- und Qualifikationsdruck in dieser schwierigen Phase nimmt.“

Wie sich die Verschiebung der Spiele auf die Qualifikations-Systeme auswirkt, ist noch ebenso offen wie der konkrete Termin. Eine Austragung im Herbst 2020 kam nicht infrage, da bis dahin die Folgen der Coronavirus-Ausbreitung vermutlich noch nicht ausgestanden sind. Ein sportlich fairer Wettbewerb wäre unter den gegebenen Umständen – den gravierenden Beeinträchtigungen im Training und den kaum noch stattfindenden Kontrollen – ohnehin kaum möglich gewesen.

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