Rudolf/Winter Überraschungssieger in Dijon

CEV Zonal Event Dijon 01.-04. Dezember 2016

Von der Quali bis zum Turniersieg: Das Nachwuchsduo Niklas Rudolf und Sven Winter legte im zweiten gemeinsamen Turnier eine sensationelle Leistung hin und ließ die gesamte Konkurrenz hinter sich. Auch die topgesetzten Belgier.

Das Feld von hinten aufgerollt

Damit hat wohl kaum jemand gerechnet. Ausgerechnet die jungen Spieler Niklas Rudolf, 20, und Sven Winter, 18, landen den großen Coup und gewinnen das Indoor-Turnier in Dijon. Es war ihr erst zweites gemeinsames Turnier. Noch vor Kurzem hatten sie bei ihrem ersten Turnier in Tschechien, ebenfalls ein CEV Zonal Event, ganz ärgerlich die Qualifikation nicht geschafft. Auch in Frankreich starteten sie schon am Donnerstag mit der Qualifikation. Doch diesmal sollte sich das Turnier ganz anders entwickeln. Sie steigerten sich im Turnierverlauf und spielten sich förmlich in einen Rausch.

Nach einem gewonnenen Spiel in der Gruppe gewannen sie im Viertelfinale gegen die an zehn gesetzten Franzosen Krou/Aye. Auch im Halbfinale musste ein weiteres Gastgeber-Duo, Thiercy/Di Giantommaso, am Ende den Deutschen gratulieren, auch wenn es mit 16:14 im dritten Satz ganz schön knapp war. Und schließlich im Finale wussten sie sich auch gegen die im Vorfeld favorisierten und an eins gesetzten Belgier Koekelkoren/van Walle mit 23:21, 16:21, 15:7 durchzusetzen.

"Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis", so Sven Winter, "Es war ein langer Weg von der Quali bis zum Finale und eine große Herausforderung, bis zum Ende unser Niveau und die Qualität unseres Spiels beizubehalten." Auf diesen sportlichen Erfolg können die Nachwuchstalente mächtig stolz sein. Und auch die Ranglistenpunkte werden ihnen den Weg zu weiteren Errungenschaften verhelfen, denn das Turnier zählt zur Europa-Serie und wird von den Weltranglistenpunkten her wie ein CEV Satellite gewertet.

Großner/Schillerwein zweitbestes deutsches Duo

"Ich freue mich richtig für die beiden! Eine starke Abwehr und so viel Potenzial", schwärmte Katharina Schillerwein von dem jungen Duo. Mit ihrer Interimspartnerin Julia Großner landete sie ebenfalls auf dem Podium. Der dritte Rang macht die beiden Spielerinnen zum zweitbesten deutschen Duo in Dijon. Im kleinen Finale setzten sie sich gegen die Französinnen Longuet/Szewczyk 21:13, 21:19 durch. Aus dem Auto ihrer Fahrgemeinschaft mit Thomas Kaczmarek/Alexander Walkenhorst zogen Großner/Schillerwein ein positives Fazit. "Wir haben gut harmoniert", so Schillerwein, "im Halbfinale waren wir jedoch gegen die Französinnen und späteren Turniersiegerinnen Jupiter/Lusson nicht zwingend genug, hatten es auf der Hand, darüber ärgern wir uns schon ein bisschen." Großner ergänzte: "Trotzdem freuen wir uns, dass wir als Interimsduo ein paar Pünktchen aus Frankreich mitnehmen konnten."

Philipp Bergmann/Yannick Harms wurden Vierte. "Wir sind insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis", berichtete Harms, "heute hätten wir sicherlich besser spielen können, aber uns haben zu dieser Phase der Saison einfach die Kräfte gefehlt. Wir blicken auf einen guten gestrigen Tag zurück." Thomas Kaczmarek/Alexander Walkenhorst haben im Viertelfinale nach eigener Aussage "doof und ärgerlich" verloren und wurden Fünfte. Ebenfalls Fünfte wurden Lorenz Schümann/Julian Thole.

LINK: Infos zum CEV Event in Dijon findet ihr hier

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