Seyfferth hat auch eine Neue

Neues Team

Sandra Seyfferth, 23, hatte nicht damit gerechnet, dass Anni Schumacher sich umorientieren würde. Sie musste die Info erst einmal kurz verdauen. Nun hat auch sie eine neue Partnerin – eine an ihrem Ort, in Hamburg.

Mund abputzen und weiter

"Mein Plan war, mit Anni weiterzuspielen", gibt Sandra Seyfferth zu, "mit dieser Entscheidung hätte ich nicht gerechnet, kann das aber total nachvollziehen." Sie musste kurz "den Mund abputzen" und dann sei es wieder gut gewesen.

Vielleicht sollte das alles so sein, denn nun hat auch sie eine Partnerin, mit der sie an einem Ort und mit einer gemeinsamen Trainerin ihre Ziele weiter verfolgen kann. Zum ersten Mal ist es für sie keine Fernbeziehung. Mit Anni Schumacher musste sie die Entfernung Hamburg-Stuttgart überwinden. Zuvor mit Kim Behrens galt es, die Partnerschaft zwischen Münster und Hamburg zu führen.

Ab nächster Woche startet sie in Hamburg mit Katharina Culav in die Vorbereitung für die Saison 2016. "Mir war es wichtig, dass ich mich als Abwehrspielerin weiter entwickeln kann. Katschi ist Blockspielerin und trainiert mit mir am Olympiastützpunkt Hamburg. Maria Kleefisch wird uns als Trainerin unterstützen. Das sind optimale Voraussetzungen", freut sich Seyfferth auf die neue Herausforderung.

Wie für ihre Ex-Partnerin Schumacher lautet auch für sie das große Ziel Olympia. Am liebsten wäre sie 2024 in Hamburg dabei. "Bis dahin müssen wir noch ein bisschen üben", sagt Seyfferth schmunzelnd. Für dieses Ziel wirft sie alles in die Waagschale. So muss z.B. die Uni hinten anstehen. Irgendwann wird sie Lehrerin für Sport und Deutsch, doch jetzt liegt die Prioriät ganz klar auf dem Sport. "Anders geht es nicht", so Seyfferth.

Und Behlen?

Arnholdt/Schumacher und Culav/Seyfferth sind also die neuen Teams. Was macht nun Anna Behlen, die bisherige Partnerin von Katharina Culav. Zunächst bedauert sie, dass es nach drei Jahren mit Culav nicht weiter geht, wohlwissend, dass sie zusammen nicht mehr so gut gespielt haben.

Schwierige Zeiten musste das Duo überstehen. Pfeiffersches Drüsenfieber Behlens 2014 und die unglückliche Knieverletzung in der Qualifikation des FIVB Open in Fuzhou 2015 Culavs warfen das Duo jeweils aus dem Rhythmus. "Zwei Jahre konnten wir daher die Leistung, die wir uns im Winter antrainiert hatten, in der Saison nicht zeigen", sagt Behlen, "das macht unzufrieden und irgendwann Spannungen im Team. Wir haben uns einvernehmlich getrennt, wollten neue Reize."

Mit welcher Spielerin sie diese neuen Reize nun erleben möchte, verrät Anna Behlen noch nicht. "Ich spiele auf jeden Fall weiter", ist alles, was sie preis gibt und verspricht, "sobald es etwas zu berichten gibt, melde ich mich."

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