Siegloser Ostersonntag

13.04. - 16.04.2017: CEV Satellite Göteborg

Eric Stadie und Sebastian Fuchs können sich bei ihrem ersten gemeinsamen internationalen Turnier nicht belohnen und belegen nach zwei Niederlagen am Ostersonntag den undankbaren vierten Platz beim CEV Stallite in Göteborg.

Türken mit längeren Atem

Das kleine Finale um Platz drei war an Dramatik kaum zu überbieten. Nach dem vermeintlichen Punkt zum 15:13-Sieg im dritten Satz hatten Eric Stadie und Sebastian Fuchs schon die Arme in die Luft gereckt, um sich als Sieger feiern zu lassen, ehe sie der Schiedsrichter zurückpfiff. Keine Blockberührung des gegnerischen Teams Urlu/Giginoglu – stattdessen 14:14. Der Punkt zum 15:14 war der sehenswerteste und zugleich der letzte des Tages für das Berliner Duo.

Nachdem Stadie im Angriff am gegnerischen Block gescheitert war, konnte er den abgeprallten Ball noch in der Luft mit dem rechten Fuß im Spiel halten. Nach drei weiteren Netzüberquerungen ließ Sebastian Fuchs nichts mehr anbrennen und platzierte den Ball drei Meter hinter dem Netz auf der Seitenlinie der gegnerischen Feldhälfte. Dennoch hieß es am Ende 17:15 für Safa Urlu und Murat Giginoglu aus der Türkei.

Noch am Freitag gewannen Fuchs/Stadie beim Indoor-Turnier im schwedischen Göteborg gegen das türkische Team in der ersten Runde deutlich mit 2:0. Nach zwei weiteren Siegen ohne Satzverlust zogen die Berliner erst am Sonntag den Kürzeren. Das Halbfinale ging mit 1:2 (22:20, 19:21, 15:17) knapp an die französischen Gegner Arnaud Loiseau und Arnaud Gauthier-Rat, die das Turnier später gewinnen sollten.


Fuchs spielt mit dem Publikum

Bereits eine Stunde nach der Niederlage standen Sebastian Fuchs und Eric Stadie schon wieder auf dem Court, um sich wenigstens die Bronzemedaille zu sichern. Trotz einiger Schwächephasen pflügte Stadie durch den Sand, als hätte der Osterhase dort noch Eier versteckt. Sebastian Fuchs mobilisierte das Publikum, um seinen zehn Jahre jüngeren Partner nach dessen gelungenen Abwehraktionen zu feiern. Nachdem der erste Satz noch mit 21:17 an die Deutschen ging und man im zweiten Abschnitt schon eine 12:9 Führung im Rücken hatte, ging dieser mit 21:16 an die Türken.

Stadie zollte in dieser Phase seiner Rolle als Side-Out-Spieler Tribut und agierte im Angriff nicht mehr so sicher wie zuvor. Der Ausgang des dritten Satzes ist ja bekannt. Sichtbar erschöpft fiel der 20-jähirge Stadie nach dem letzten Punkt auf den Sand, den er zuvor so ordentlich bearbeitet hatte.

Am Ende steht ein vierter Platz hinter der ordentlichen Leistung von Eric Stadie und Sebastian Fuchs beim CEV Satellite in Göteborg. Neben etwas Preisgeld und Punkten für die internationale Rangliste, können sich die Berliner trotz sieglosem Ostersonntag auch über ihre Leistung bei ihrem ersten Turnierauftritt des Jahres freuen, auf der sie definitiv aufbauen können.

Alexander Walkenhorst und Sven Winter schafften es als zweites deutsches Team beim reinen Herren-Turnier in Schweden nicht über die Qualifikations-Runde hinaus.

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