Sievers/Winter bestes deutsches Duo auf Zypern

U19-WM 2016

Die U19-Weltmeisterschaft auf Zypern ist für die deutsche Delegation zu Ende. Sievers/Winter sind mit Platz fünf das beste deutsche Duo. Bundestrainerin Silke Lüdike zeigt sich zufrieden mit ihren Athletinnen und Athleten.

Das Niveau ist stärker

Die Erfolgstrainerin Silke Lüdike klingt zwar noch traurig so direkt nach dem unglücklich verlorenem Viertelfinale ihres Duos Milan Sievers/Sven Winter. Es wäre mehr drin gewesen. Es waren zu viele äußere Beeinträchtigungen – zu unrecht verteilte gelbe Karten, stressige Schiedsrichter, dann Muskelkrampf von Winter, Hitze – die ihre Schützlinge nicht so schnell verarbeiten konnten und sich aus der Ruhe bringen ließen. So ging das Match mit 15:10 an die Schweizer Breer/Haussener, welche – anders als die Deutschen – das ganze Jahr zusammen spielen. So konnten sie von ihrer größeren Spielerfahrung profitieren und mental auch abgebrühter agieren.

Bei den Frauen wäre auch mehr drin gewesen. Dass das Duo Viemann/Günther gleich in der ersten K.o.-Runde ausschied (Platz 17), ist auch der unglücklichen Fußgelenkverletzung von Günther im zweiten Satz zuzuschreiben. Sie kämpfte trotzdem bis zum Ende, doch so angeschlagen reichte es gegen die Sloweninnen Morgan/Lovsin nicht. Das Qualifikanten-Männerduo John/Kulzer wurde 25., und das Frauen-Duo Koloseus/Schulz schaffte die Quali nicht.

Dennoch zeigt sich die Bundestrainerin, die bereits seit 2009 diese Stelle bekleidet und zahlreiche Medaillen mit ihren Athleten holte, sehr zufrieden mit ihren Athletinnen und Athleten. "Sie sind perspektivisch wirklich sehr gut. Jetzt müssen wir analysieren und festlegen, woran wir arbeiten wollen", so Lüdike. Insgesamt beobachtete Lüdike, dass das Niveau sehr viel stärker war als noch vor zwei Jahren. "Selbst die Quali schon war sehr stark", sagt Lüdike, "man merkt, dass die Nationen richtig Gas geben."

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