smart beach tour in Essen: Die Sieger stehen fest

 

Es war ein turbulentes Wochenende auf dem Essener Kenndyplatz. Am Samstag peitschten Regen und Wind zeitweise derart heftig über die Courts, dass an Beach-Volleyball nicht zu denken war. Am Ende gab es trotzdem zufriedene Gesichter.

Es war ein turbulentes Wochenende auf dem Essener Kenndyplatz. Am Samstag peitschten Regen und Wind zeitweise derart heftig über die Courts, dass an Beach-Volleyball nicht zu denken war. In den entscheidenden Partien ließ sich dann zumindest zeitweise die Sonne in der Ruhrmetropole blicken. So konnte das Damenfinale doch noch vor vollen Rängen stattfinden - mit einem Favoritensieg im dritten Satz.

 

Günther/Köhler waren in der Qualifikation des CEV-Turniers in Alanya/Türkei unerwartet schnell gescheitert und nutzten die Gelegenheit das spielfreie Wochenende für die smart beach tour einzuplanen. Auf dem Kennedyplatz lief es für das an eins gesetzte Nationalduo von Beginn an glänzend, bei keiner ihrer Partien benötigten sie mehr als zwei Sätze.

Lehmann/Sude waren auf der Setzliste an Position drei geführt. Und die zwei Mädels vom TV Fischbek Hamburg /bzw. VfB Friedrichshafen zeigten eindrucksvoll, warum sie zu dem engeren Favoritenkreis gehörten. Lediglich gegen die Kombination Flemig/Romberg mussten sie in den Tie-Break, ansonsten hatten die beiden ihre Gegnerinnen ebenfalls im Griff.

 

Im ersten Satz des Finales konnte sich jedoch keiner der Endspielteilnehmer absetzten, erst spät erarbeiteten sich Lehmann/Sude eine wichtige 17:15-Führung. Der knappe Vorsprung genügte den beiden, sie brachten den Durchgang mit 21:17 nach Hause. Im zweiten Satz rissen sich die Berlinerinnen allerdings am Riemen und drehten auf, dass es eine wahre Freude war. Ihnen gelang der Satzausgleich und auch gleich eine 4:0-Führung im Tie-Break. Damit war der Willen ihrer Gegnerinnen gebrochen und während Lehmann/Sude ein wenig traurig dreinblickten, jubelten Günther/Köhler nach dem verwandelten Matchball ausgiebig. Es ist ihr erster Titelgewinn in diesem Jahr.

 

Bei den Männern galten Marvin Polte und Thorsten Schoen hier in Essen spätestens nach dem Rückzug des Nationalteams Hübner/Kröger als klare Titelfavoriten. Doch im Halbfinale war für die WM-Vierten dann Schluss. In einer klasse Begegnung unterlagen sie dem Duo Gil Ferrer-Cutino und Partner Florian Karl und ganz plötzlich stand die kubanisch-deutsche Kombination im Endspiel von Essen. Für die beiden sympathischen Beacher die erste Finalteilnahme in der Saison 2006. Ihnen gegenüber standen – welch eine Überraschung - Flo Huth und Stefan Uhmann, die sich bei ihrem dritten Turnier der smart beach tour zum dritten Mal für das Endspiel qualifizierten – eine sagenhafte Ausbeute, mit dem minimalen Makel, dass es bisher immer nur zu Rang zwei reichte. „Die Quoten für unser Spiel sind diesmal etwas besser“, sagte Flo Huth, wohlwissend, dass diesmal kein absoluter Favorit auf der anderen Netzseite wartete. Zudem hatten Ferrer-Cutino/Karl einige Spiele mehr in den Knochen.

 

Tatsächlich waren Huth/Uhmann im Finale das bessere Team. Den ersten Satz holten sich die Führenden im smart beach tour Ranking mit 21:16 und auch im zweiten Durchgang des Endspiels gaben sie den Ton an. Nichts war zu sehen von dem verstauchten Daumen bei Florian Huth. Stattdessen zeigten die beiden den Zuschauern, was Beach-Volleyball vom feinsten ist und gewannen schlussendlich in Essen ihren ersten großen Titel auf der nationalen Tour.

 

 

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