Tim Holler und Jonas Schröder trennen sich

Beach national

Die Beach-Volleyballer Tim Holler und Jonas Schröder hatten in dieser Saison viel Pech mit Verletzungen, auch deshalb klappte es mit einer gemeinsamen DM-Teilnahme nicht. Und weil Holler Vollprofi werden und Schröder sich nicht weiter professionalisieren will, trennt sich das Team nach drei gemeinsamen Jahren.

Schröder: „Ich werde nicht ganz aufhören“

Die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften 2016 dürfen Tim Holler und Jonas Schröder nicht zusammen spielen, aber auch danach werden sie nicht mehr gemeinsam in den Sand gehen. In einem Interview, das Holler und Schröder dem eigenen Medienpartner Jacobimedia gab (liegt unserer Redaktion vor), gaben sie die Trennung bekannt. Noch in der vergangenen Saison holten sie DM-Bronze holte, in der Saison 2014 hatte sich das Duo zusammengetan. In dieser Saison hatten Holler und Schröder so sehr mit Verletzungen zu kämpfen, dass es nur zu zwei gemeinsamen Turnierstarts auf der smart beach tour reichte. Größter Erfolg von Holler/Schröder war die Goldmedaille beim FIVB Open in Doha, die sie in der ersten gemeinsamen Saison gewannen.

Als Team sehen sie keine Zukunft mehr, weil sie unterschiedliche Vorstellungen von einer sportlichen Zukunft haben. „Der Verband und auch unser Management haben uns im Juni/Juli zu Recht gefragt, ob wir zu Beginn der neuen Olympiade (bis Tokio 2020) ‚Vollgas‘ geben, alles dem Leistungssport unterordnen und uns voll professionalisieren wollen. Das ist eine Überlegung, die daraufhin jeder separat für sich anstellte. Hierbei kamen wir schließlich zu unterschiedlichen Ergebnissen, weshalb sich das Team Holler/Schröder zum Ende des Jahres auflösen wird“, so Schröder. „Ich werde nicht ganz aufhören. Ich werde mich nur nicht weiter professionalisieren, das heißt, keine vollberufliche Saisonvorbereitung fahren, sondern mit angemessener Vorbereitung das ein oder andere Turnier der deutschen, schweizerischen oder österreichischen Tour spielen.“

Bei Schröder spielte zudem eine Rolle, dass er sich vom Verband nicht genügend gefördert fühlte. Sein Partner Tim Holler hingegen, der bei der Deutschen Meisterschaft an der Seite von Stefan Windscheif startet, will den Weg in den professionellen Beach-Volleyball wagen. „Ich habe mich dazu entschlossen, den Weg in Richtung Vollprofessionalisierung zu gehen. Mit welchem Abwehrspieler an meiner Seite, wird sich noch erweisen. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft wird der Verband ggf. seine neuen Pläne, von denen bislang nur Stichworte durchdrangen wie ‚Zentralisierung mit je einem Stützpunkt für beide Geschlechter‘, 'Bundestrainer statt Kompetenzteam‘, ‚Sportlicher Direktor Beach‘ etc. den Aktiven präsentieren. Das warte ich mal ab und auch die Entwicklung bei anderen Teams zum Saison- bzw. Jahreswechsel“, so Holler.

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