Turniercheck: super cup Münster aus der Besucherperspektive

Dein Sport - Münster aus der Besucherperspektive

Wenn die Beach-Volleyball-Profis ihrem Beruf nachgehen, sind die Ränge voll und die Stimmung hervorragend. Wir haben einen Besucherblick auf einen smart super cup geworfen und zeigen, warum sich ein Abstecher zum Top-Turnier lohnt.

Hochklassiger Sport vor barocker Kulisse

Lohnt sich ein Besuch bei einem Turnier der smart beach tour? Viel Wirbel wird in den Medien um die ranghöchste nationale Beach-Volleyball-Serie gemacht, auf dem Schlossplatz in Münster war am vergangenen Wochenende Auftakt mit einem super cup, bei dem die Profis um Ranglistenpunkte und insgesamt 40.000 Euro Preisgeld spielten. Das kalt-regnerische Wetter am Freitag und Samstag mal außen vor gelassen, ist das Gesamtpaket fast ein Muss für jeden Freizeit-Spieler. Das Turnier direkt auf dem Schlossplatz bot eine attraktive Location – mit dem Schloss im Hintergrund fanden sich sogar viele Besucher auf den weiten Wiesen ein, die sich den Beach-Volleyball schnappten (gibt es vor Ort wirklich genug) und auch ohne Netz und Sand ein bisschen zockten.
 
Nebeneffekt der Location: Der Schlossplatz ist so zentral gelegen, dass es nur wenige Minuten zu Fuß in die Innenstadt sind. Zwischen den spannenden Spielen auf dem Haupt- und den drei Nebenfeldern lohnt sich ein Abstecher, um sich beim Shopping vom Flair der Innenstadt anstecken zu lassen und sich ein wenig Abwechslung zu holen. Ein Auge sollte dabei immer wachsam nach links und rechts schielen, denn Münster ist Universitätsstadt und für seine Studenten bekannt, die fast jede Strecke mit dem Drahtesel abklappern und euch überall begegnen. Aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Auto ist der Schlossplatz gut zu erreichen – im Vergleich mit den Großstädten ist sogar die Parkplatzsituation entspannt. Ein paar Euro zum Parken auf dem Schlossplatz fallen zwar an, aber ansonsten ist der Eintritt zum Turnier absolut kostenfrei, ob an den Nebencourts oder auf den Tribünen des Centercourts.


Den Ball bekommt er niemals, oder?

Sportlich ist das Auftaktturnier insbesondere interessant, weil es die erste Standortbestimmung der Teams ist: Wie gut war die Vorbereitung, wie haben sich die Spieler den Winter über weiterentwickelt? Von der Klasse des Nationalspielers Markus Böckermann konnte man sich vor Ort sogar selbst überzeugen. Das einzigartige: Der Center-Court lebt von seiner Stimmung aller mitjubelnden Zuschauer, auf den Nebenfeldern aber kommt ihr ganz nah ran an die besten Beach-Volleyballer des Landes. Ihr hört sie fluchen, sich freuen, ihre Absprachen zwischen den Ballwechseln und erlebt, wie schnell und athletisch die Sportart in den vergangen Jahren geworden ist. Ihr denkt, diesen Shot kann der Abwehrspieler niemals erreichen? Ihr würdet euch wundern, welche anscheinend ausweglosen Bälle Paul Becker und Co. noch erreichen.

Aber nicht nur Beach-Volleyballer und Fans treffen sich in Münster, auch Neulinge am „Strand“ lassen sich von der Begeisterung anstecken. So wie Bea, 22, und Caro, 30, die selbst kein Beach-Volleyball spielen, das Event jedoch klasse finden: „Am meisten begeistert uns die Stimmung bei dem guten Wetter. Und die Spiele sind wirklich spannend und actionreich.“ Abseits des Courts sorgen verschiedene Sponsorenaktionen für Bewegung auf dem Turniergelände. Vom Autoball über Aufschlag- und Baggerspiele bis hin zum 360-Grad-Modul sind verschiedene Aktionen im Einsatz.

Unser Fazit: Ob Beacher oder noch nicht - ein Besuch bei einem Top-Turnier lohnt sich!

 

 

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