Überraschungen im Viertelfinale

DM Timmendorfer Strand 31.08. - 03.09.2017

Die zwei topgesetzten Damenteams wurden gestürzt: Ludwig/Walkenhorst und Laboureur/Sude müssen über den Umweg Verliererrunde ins Halbfinale. Dort stehen zwei Duos, die am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaft einfach besser waren.

Erstes gemeinsames Halbfinale 

Der Jubel bei Victoria Bieneck und Isabel Schneider war groß, Grund genug gab es: Das Duo hat bei seiner ersten gemeinsamen Deutschen Meisterschaft etwas überraschend das Viertelfinale gegen die an Position eins gesetzten Chantal Laboureur und Julia Sude mit 2:1 (21:19, 19:21, 15:12) gewonnen und steht als erstes Team im Halbfinale. In der Schlussphase packte Victoria Bieneck zwei entscheidende Qualitäten aus: Im Aufschlag und Block konnte sie viel Druck aufbauen, dem Chantal Laboureur und Julia Sude nichts mehr entgegen zu halten hatten.

Für Bieneck/Schneider, beide 26 Jahre alt, ist es zwar schon die siebte bzw. sechste Deutsche Meisterschaft, im Halbfinale standen sie aber erst einmal: Während für Victoria Bieneck und ihre damalige Partnerin Julia Großner dort Schluss war, zog Schneider 2015 gemeinsam mit Teresa Mersmann sogar bis ins Finale ein.

Zwei Jahre später trifft sie auf dem Weg dorthin nun aber möglicherweise schon eine Runde früher auf die damaligen Siegerinnen: In der Verliererrunde spielen die Deutschen Meister von 2015 und 2016, Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, gegen Melanie Gernert und Tatjana Zautys den Halbfinalgegner von Bieneck/Schneider aus.

Die Weltranglisten-Dritten aus Stuttgart müssen deswegen nun am Samstagmorgen in der Verliererrunde antreten. Dort gibt es gegen Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann noch eine weitere Chance, doch ins Halbfinale einzuziehen. Laboureur zeigte sich nach der Niederlage im Viertelfinale davon wenig beeindruckt: „Nun müssen wir halt ein Spiel mehr spielen. Einmal verlieren ist drin – dabei soll es aber auch bleiben.“ Von drei Spielen am Tag werden sich die Sieger des Gstaad Majors nicht an ihrem großen Ziel, die Goldmedaille zu holen, hindern lassen wollen.


Kozuch: "Halbfinaleinzug ist was Besonderes"

Auch Laura Ludwig und Kira Walkenhorst wollten das eine Spiel mehr unbedingt vermeiden. Ihnen fehlte in ihrem Viertelfinale gegen Karla Borger und Margareta Kozuch aber die nötige Frische. Und den Weltmeisterinnen stand in Borger/Kozuch ein Team gegenüber, das ein durchweg gutes Spiel zeigte und verdient mit einem 21:16 und 21:17 ins Halbfinale der DM einzog. „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Hier will ja jeder den Titel holen. Das eine Spiel hätten wir uns gerne gespart. Jetzt müssen wir viel Essen, denn wir brauchen morgen früh die Kräfte“, sagte Ludwig nach der Partie.

Für Kozuch, die erst vor dieser Saison aus der Halle in den Sand wechselte, ist der erste DM-Auftritt mit drei Siegen ein spezielles Erlebnis: „Ich war oft zum Zugucken hier und es ist auf jeden Fall was Besonderes, hier beteiligt zu sein und zu spielen. Und dann im Halbfinale zu stehen, ist natürlich der Hammer. Das macht Lust auf mehr und wir wollen morgen noch einiges mehr gewinnen.“ Die 30-Jährige spielt am Samstag mit Partnerin Borger, die 2014 schon einmal Deutsche Meisterin war, um 12.05 Uhr gegen die Gewinner der Partie Laboureur/Sude und Schillerwein/Tillmann.  

Etwas überraschend spielen die Europameisterinnen Nadja Glenzke und Julia Großner nicht mit um die Medaillen in Timmendorfer Strand. Das Duo, das vor rund zwei Wochen im lettischen Jurmala sensationell den EM-Titel holte, verlor gegen Tatjana Zautys und Melanie Gernert deutlich mit 0:2 (10:21, 15:21) und ist mit Platz sieben ausgeschieden.

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