Und wieder Gold für Ludwig/Walkenhorst

Grand Slam Olsztyn

An Laura Ludwig und Kira Walkenhorst führt im internationalen Beach-Volleyball derzeit kein Weg vorbei: Das Nationalteam gewann beim Grand Slam im polnischen Olsztyn das dritte internationale Turnier in Folge – und bleibt in 19 Spielen in Serie ungeschlagen.

„Wir sind in unserem Spiel immer besser geworden“

Sie sind derzeit das Maß der Dinge im internationalen Frauen-Beach-Volleyball. Mit dem 2:1 (21:18, 15:21, 15:10) -Erfolg über Larissa/Talita aus Brasilien im Finale des FIVB Grand Slam im polnischen Olsztyn holte das Beach-Volleyball-Nationalteam Ludwig/Walkenhorst den dritten internationalen Turniersieg in Folge. Nach EM-Gold in Biel und Gold auf der Major Series in der Vorwoche in Hamburg machten Ludwig/Walkenhorst am Sonnabend im Volleyball-Land Polen das Titel-Triple perfekt. „In den letzten drei Wochen haben wir unseren Rhythmus gefunden und sind in unserem Spiel immer besser geworden“, sagte Kira Walkenhorst den Reportern des Weltverbandes FIVB.

Ihre prächtige Form vom Hamburg Major konnten sie in der Tat mit ins knapp 900 Kilometer entfernte Olsztyn mitnehmen. Wie in den Turnieren zuvor blieben sie in der gesamten Woche ohne Niederlage und gewannen turnierübergreifend die letzten 19 Spiele in Folge. Dabei hatten sie in Polen wie alle anderen Teams auch mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Aber auch davon ließen sich Ludwig und Walkenhorst nicht aus der Ruhe bringen holten sich die dritte FIVB-Goldmedaille der Saison. „Drei Wochen in Folge ins Finale zu kommen - das waren eine Menge Spiele, eine Menge guter Spiele und harte Arbeit. Jetzt haben wir in der kommenden Woche erst einmal kein Turnier und ein bisschen frei“, so Walkenhorst.


Leere Ränge und zwei Stürme am Freitag

Am Freitag zogen sie vor leeren Rängen, die wegen Sturmwarnungen und vorherigem Gewitter mit starken Regenfällen geräumt werden mussten, in Halbfinale ein. Unser Fotograf Peter Weber war vor Ort und berichtete über die chaotischen Zustände: „Am Freitagmittag wurde der Center Court, alle Zelte und der Pressebereich wegen Sturm und Gewitter geräumt - also wurden alle ins Hotel geschickt und die Spiele verschoben. Die Brasilianerinnen Barbara und Agatha fanden nur noch einen Platz in der Kinderecke auf dem Boden.

Dann gab es eine kurze Phase mit Sonnenschein, zum Abend hin kam erneut ein Sturm und auf dem Weg zu den Nebencourts (zum Viertelfinale von Laura und Kira) ist mir fast ein Ast auf den Kopf geflogen. Einige Bäume sind komplett umgefallen. Da Court zwei genau an einer Baumreihe steht, wurde das Spiel von Laura und Kira aus Sicherheitsgründen auf den Center Court verlegt. Wegen des Sturms wurde der aber fürs Publikum gesperrt – deshalb das Geisterspiel im Sturm und halb im Dunkeln“, berichtet Weber. Die Spiele am Samstag durften die polnischen Fans dann wieder in der Sonne genießen.

Unser Fotograf Peter Weber hat sich vom Unwetter auch nicht aus der Ruhe bringen lassen und richtig tolle Bilder vom Turnier in Polen gemacht. Schaut mal rein!

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