Varenhorst, Nicolai und Co.: Das sind die neuen nationalen Titelträger

Beach International

Nicht nur in Deutschland wurden die neuen Meister ermittelt, auch in anderen Teilen der Welt wurden am vergangenen Wochenende nationale Titelkämpfe ausgetragen. Wer schon im fünften Jahr hintereinander den Titel holte und wo das Durchschnittsalter des Finals bei 37,75 Jahren lag, erfährst du in unserem Überblick.

Niederlande: Interimsduo wird Meister, nur Bronze für Brouwer/Meeuwsen

Bei der Weltmeisterschaft mischte er mit Maarten van Garderen die Beach-Szene auf, jetzt hat er auch im nationalen Titelkampf zugeschlagen: Christiaan Varenhorst hat am Wochenende die niederländische Meisterschaft gewonnen – obwohl sein etatmäßiger Partner schon wieder in der Halle trainiert. Van Garderen bereitet sich im italienischen Modena auf die neue Saison vor, in Scheveningen musste Varenhorst also erneut mit einem anderen Spieler antreten. Gemeinsam mit Jasper Bouter drang er trotzdem bis ins Finale vor, wo sie die Überraschungs-Finalisten Steven van de Velde und Dirk Boehlé mit 2:0 (21:17, 21:16) besiegten.

Eine Enttäuschung mussten dagegen Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen verkraften: Das am stärksten eingeschätzte Beach-Volleyballduo der Niederlande musste sich wie schon bei der Europameisterschaft mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Im Damen-Finale überrannten Madelein Meppelink und Sophie van Gestel ihre Gegnerinnen Jolien Sinnema/Joy Stubbe mit 21:14 und 21:9 und sicherten sich so den Siegerscheck über 1250 Euro.

 


Italien: Europameister auch national top

Im schönen Catania auf Sizilien wurde ebenfalls am vergangenen Wochenende die italienische Meisterschaft im Beach-Volleyball ausgetragen. Am Fuße des Ätnas gab es aber keine großen Überraschungen: Die Europameister von Jurmala, Paolo Nicolai und Daniele Lupo, gewannen im Endspiel deutlich mit 2:0 (21:17, 21:12) gegen „Mr. Skyball“ Adrian Carambula und seinen Partner Alex Ranghieri, die bei der WM in Wien noch Lars Flüggen und Markus Böckermann nach Hause geschickt hatten. Für die Olympia-Zweiten ist es bereits der zweite gemeinsame nationale Titel. Bei den Damen ging dieser an Laura Giombini und Agate Zuccarelli.

 

Tschechien: Krönender Abschluss für Kolocova/Kvapilova

Die Vize-Europameisterinnen Kristyna Kolocova und Michala Kvapilova haben bei der tschechischen Meisterschaft in Prag eine bemerkenswert konstante Saison gekrönt: Nach drei fünften Plätzen auf der World Tour in Fort Lauderdale (USA), Porec (Kroatien) und Olsztyn (Polen) und dem neunten Platz bei der WM in Wien holten sie sich nun auch ihre erste gemeinsame nationale Meisterschaft. Im Finale setzten sie sich gegen Markéta Sluková und Barbora Hermannová mit 2:0 (21:18, 21:15) durch.

Auf ihrer Facebook-Seite verliehen sie ihrer Freude dann auch (wirklich sehr ausführlich) Ausdruck:

In der Herren-Konkurrenz holten sich Martin Pihera und Marcel Hunting den Titel.

 

USA: Jung und Alt mischen Turnier auf

Ganze 23 (in Worten: dreiundzwanzig) Jahre liegen zwischen einem der neuen US-amerikanischen Meister und seinem weiblichen Pendant: Der 44-jährige John Hyden hat gemeinsam mit seinem Partner Ryan Doherty Geschichte geschrieben und sich als ältester Spieler, der jemals ein AVP-Turnier gewonnen hat, den Titel in der US-amerikanischen Meisterschaft in Chicago gesichert. Im Finale gelang dem Duo ein Überraschungs-Coup. Gegen die Sieger der World Tour Finals in Hamburg, Phil Dalhausser und Nick Lucena, behielten sie die Nerven und setzten sich nach einem umkämpften Spiel mit 2:0 (21:19, 21:19) durch. 

Im Gegensatz zu den Männern, bei dem das Durchschnittsalter des Finals bei 37,75 (!) Jahren lag, dominierte bei den Damen die Jugend: Die 21 und 22 jahre alten Kelly Claes und Sara Hughes, die im Achtelfinale der Weltmeisterschaften gegen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst verloren hatten, siegten im Finale mit 2:0 (21:19, 21:19) gegen Summer Ross/Brooke Sweat und konnten sich über 22.000 US-Dollar Preisgeld freuen.

Schon im Halbfinale hatten sie die Vize-Weltmeisterinnen April Ross und Lauren Fendrick besiegt,auch im Endspiel zeigten sie eine souveräne Leistung. Dementsprechend glücklich zeigte sich Hughes danach: „Es fühlt sich noch nicht echt an. Das war alles so surreal, vor allem der letzte Punkt. Ich bin einfach nur froh, dass wir gewonnen haben und die Saison so beenden konnten.“

 

Spanien: Fünfte Meisterschaft für Herrera/Gavira

Sie waren als Top-Favoriten ins Rennen gegangen: Pablo Herrera und Adrián Gavira haben alle Prognosen bestätigt und sich im fünften Jahr in Folge den Sieg in der spanischen Meisterschaft gesichert. Auch bei den Frauen siegten bekannte Gesichter: Für Elsa Baquerizo ist der diesjährige Titel schon der siebte in ihrer Sammlung, ihre Partnerin Paula Soria feierte gar die dritte Meisterschaft in Serie.

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