Vier Berliner werden Meister in Namibia

smart beach tour 2017

Vier Beach-Volleyball-Spieler haben ihre Saisonvorbereitung von Berlin an den Strand von Swakopmund verlegt. Neben dem Meisterschaftstitel in Namibia bekamen sie auch einen Einblick in die Beach-Volleyball-Szene.

Sieben Spiele, sieben Siege bei 30 Grad

Raus aus der Beach-Halle, raus in den Sand. Viele Beach-Volleyball-Profis bevorzugen die Sonne Spaniens oder der Türkei, um sich in einem Trainingslager auf die anstehende Saison vorzubereiten. Vier Beacher aus Berlin aber zog es noch weiter Richtung Süden, bis nach Afrika, bis nach Namibia.

Julia Laggner, Yanina Weiland, Toni Hellmuth und Lucas Mäurer haben ihre Saisonvorbereitung von Berlin an den Strand von Swakopmund verlegt – und dürfen sich seit dem vergangenen Wochenende sogar namibische Meister nennen. Als Gäste traten sie bei den Meisterschaften in Swakopmund an und gewannen den Titel bei den Frauen und bei den Männern.

 

Laggner ist in Namibia geboren

Überraschend ist das sicherlich nicht, denn während die vier Gäste in Deutschland regelmäßig auf hohem Niveau spielen können, befindet sich die Sportart wie eigentlich auf dem gesamten afrikanischen Kontinent noch in der Entwicklungsphase. „Leider ist Beach-Volleyball hier noch nicht so verbreitet, es gibt sehr wenig bis gar keine Förderung“, berichtet Lucas Mäurer, 22. Seine Freundin Julia Laggner organisierte den Trip nach Afrika.

Laggner, 23, ist eine, die sich bestens mit den Gegebenheiten vor Ort auskennt. Sie ist im teilweise deutsch geprägten Namibia geboren und ist nach dem Abitur nach Deutschland gezogen. Sie kennt die Szene und weiß, dass Beach-Volleyball in Namibia eng mit James Verrinder verknüpft ist. Der Engländer ist Trainer, Organisator der sieben Stopps umfassenden Turnierserie und demzufolge Entwicklungshelfer zugleich.

„Er versucht den Sport an die europäischen Standards anzupassen - er muss das ehrenamtlich machen“, erzählt Mäurer. „Das Turnier war aber trotzdem super organisiert und auch mit Preisgeld dotiert.“ Diesen Reisezuschuss kann das Quartett sicherlich gut gebrauchen, bis zum Ende des Monats bleibt es noch in Afrika, ehe es wieder zurück nach Berlin geht.

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