Vor der Premiere

Snow-Volleyball

Am Wochenende steht die erste Deutsche Meisterschaft im Snow-Volleyball in Winterberg an. Dass man die Trendsportart beim Deutschen Volleyball-Verband durchaus ernstnehmen möchte, zeigen die nun angekündigten Live-Übertragungen.

Live und in Farbe

Wer dem Snow-Volleyball bisher skeptisch gegenüberstand, kann sich am Sonntag nun das erste Mal live von der Qualität des Sportes überzeugen: Der Finaltag wird komplett auf der Plattform „sportdeutschland.tv“ übertragen, die Endspiele werden zusätzlich auf dem Facebook-Kanal der deutschen Volleyball-Nationalmannschaften gestreamt. Genug Möglichkeiten also, sich einen Eindruck zu verschaffen. Ein Blick auf die Teilnehmerliste zeigt aber: Die ganz großen Namen fehlen. 

Klare Favoriten bei den Männern

Obwohl sich keines der Beach-Volleyball-Topteams für eine Teilnahme an der Premieren-Ausgabe der Meisterschaft entschieden hat, ist das Teilnehmerfeld der Männer doch mit zwei Teams gespickt, deren Namen zumindest in der deutschen Beach-Volleyball-Szene bekannt sein dürften. Marcus Popp und Benedikt Doranth gehen ebenso wie Paul Becker und Jonas Schröder in Winterberg an den Start.

Popp feierte seine größten Erfolge zwar in der Halle, mit der deutschen Nationalmannschaft nahm er zweimal an den Olympischen Spielen teil. Aber auch im Sand hat der mittlerweile 36-Jährige für Aufsehen gesorgt: So unterlag er bei den Deutschen Meisterschaften 2009 nur den Weltmeistern Brink/Reckermann und wurde Vizemeister. Auch sein Partner Benedikt Doranth dürfte dem einen oder anderen Hallen-Volleyball-Fan geläufig sein. Der langjährige Spieler des Bundesligisten TSV Herrsching verdient nun sein Geld in der ersten schweizerischen Liga.

Konkurrenz dürfte das Duo vor allem von der Nummer drei der deutschen Beach-Volleyball-Rangliste bekommen: Paul Becker und Jonas Schröder gehen allerdings gehandicapt ins Rennen. Becker litt bis vor kurzem an einer Lungenentzündung, die ihn „wochenlang außer Gefecht gesetzt“ habe. Sein Partner ist aber ohnehin erst vor Kurzem von einem Auslandssemester in China zurückgekehrt, gemeinsames Training ist daher bisher schwierig gewesen. 

Hoffnung auf steigende Popularität

Insgesamt sind acht Herren-Teams für das Hauptfeld des Turniers zugelassen, vier Nachrücker hoffen auch noch auf die Teilnahme. Ganz anders das Bild dagegen bei den Frauen: Dort werden nur sechs Duos die Meisterschaft unter sich ausmachen. Und damit einen Titel, der immerhin zu einem Startplatz an einer Europameisterschaft berechtigt. Die vielleicht noch skeptischen Fans werden jedenfalls die Gelegenheit haben, sich das Phänomen Snow-Volleyball mal genauer anzuschauen. Damit sich in Zukunft vielleicht auch mehr als 14 statt der anvisierten 16 Teams in der Höhe messen wollen.

Als Zuschauer zur Techniker Beach Tour

Spitzensport, spannende Ballwechsel und eine unglaubliche Stimmung – so kennt man Beach-Volleyball beispielsweise aus den TV-Übertragungen. Wer sich jetzt fragt, ob sich auch ein Besuch der nationalen Tour lohnt, dem liefern wir Antworten.

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