Weltverband testet neue Regel im Beach-Volleyball

Beach-Volleyball Regeln

In einer mehrmonatigen Testphase will der Weltverband FIVB eine Regeländerung im Beach-Volleyball ausprobieren: Die Anzahl der Berührungen nach einem Block soll dem Hallen-Volleyball angeglichen werden und so Auswirkungen auf die Länge der Ballwechsel haben.

Der Block zählt nicht als Berührung

Zwei Turniere der FIVB World Tour stehen in diesem Jahr noch an, die Beach-Volleyball-Profis spielen in Qinzhou (China, 3-Sterne vom 11. bis 15. Oktober) und Aalsmeer (Niederlande, 1-Stern vom 25. bis 29. Oktober) bereits um Weltranglistenpunkte für die Saison 2018. Und werden Teil einer Testphase sein: Denn auf beiden Events testet der Volleyball-Weltverband FIVB eine Regeländerung.

Drei Ballkontakte sind beim Beach-Volleyball generell erlaubt, bisher zählte eine Blockberührung als ein Kontakt: Nach einem vom Block abgefälschten Angriff durfte das abwehrende Team nur noch zweimal spielen. Das wird in einer Testphase bis Ende Februar kommenden Jahres nun geändert, eine Blockberührung wird dann nicht mehr als Ballkontakt gewertet. Nach einem abgefälschten Angriff darf das abwehrende Team also noch dreimal spielen – so, wie beim Hallen-Volleyball üblich ist.


Die Meinung der Athleten soll mit einfließen

„Mit dem Test soll herausgefunden werden, wie sich eine Änderung dieser Regel auf den Beach-Volleyball auswirkt. Der Fokus liegt dabei auf der Länge des Ballwechsels“, schreibt die FIVB auf ihrer Homepage dazu. Man erhoffe sich, dass das Spiel spektakulärer werde. Dafür werden die in dem Zeitraum gesammelten Daten mit bereits bestehenden verglichen. Außerdem fließen die Ergebnisse von Fragebögen mit ein, die Athleten, Trainer, Offizielle, Schiedsrichter, Ausrichter und Medienvertreter ausfüllen sollen.

Der Weg zu einer Regeländerung ist allerdings auch nach Ergebnissen, die für eine Änderung der Regel sprechen würden, noch weit: Die Daten werden von der ‚FIVB Beach Volleyball Commission‘ ausgewertet, in dem Gremium sitzt unter anderem der ehemalige Profi Julius Brink als Athletenvertreter. Die Ergebnisse werden dann dem ‚FIVB Board of Administration‘ vorgelegt, dem der FIVB-Präsident Ary Graça vorsteht.


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Als Zuschauer zur Techniker Beach Tour

Spitzensport, spannende Ballwechsel und eine unglaubliche Stimmung – so kennt man Beach-Volleyball beispielsweise aus den TV-Übertragungen. Wer sich jetzt fragt, ob sich auch ein Besuch der nationalen Tour lohnt, dem liefern wir Antworten.

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