Wenig Konkurrenz

FIVB Open Mexiko - K.-o.-Runde

Wenn beim FIVB Open in Mexiko die Männerduos in die K.-o.-Runde starten, sind nur wenige der internationalen Top-Teams mit dabei. Während Teams wie die US-Amerikaner Dalhausser/Lucena dringend die Punkte brauchen, haben einige andere Duos ihre Saison schon beendet.

Heißes Mexiko

Phil Dalhausser und sein Partner Nicholas Lucena waren sich einig. In einem Video ist zu sehen, wie sie in einem Interview nach den Bedingungen Puerto Vallarta gefragt wurden. Beide antworteten zuerst mit: „Es ist heiß. Sehr, sehr heiß.“ Erst im Anschluss taten sie ihrer Interviewpartnerin den Gefallen und lobten höflich die Organisation und die schöne Umgebung des Turniergeländes. Dort werden in den kommenden Tagen die Sieger beim FIVB Open ausgespielt, es ist das fünfzehnte Turnier der Weltserie, die Weltmeisterschaft und das World Tour Finale nicht mit einberechnet. Zwei weitere, in Antalya und Doha, folgen noch.

Dalhausser und Lucena gehören nach ihrem letzten Open-Erfolg in Xiamen auch in Mexiko zu den großen Favoriten auf die Goldmedaille, allzu viel Konkurrenz aber gibt es für die US-Amerikaner nicht. Von den ersten zwanzig Teams der Weltrangliste sind nur sieben vertreten. Da Dalhausser und Lucena sich erst vor kurzem zusammen getan haben, brauchen sie dringend die Punkte für die Olympiaqualifikation. Die meisten anderen Teams halten es so, wie die Berliner Jonathan Erdmann und Kay Matysik. Die haben unter die aktuelle Saison bereits einen Schlussstrich gezogen.


Elf Turniere in der kommenden Saison folgen noch

„Im nächsten Jahr gibt es noch elf Turniere vor der Deadline, das wird anstrengend genug. Und wir wollen den Winter nutzen, um uns gut vorzubereiten“, erzählt Jonathan Erdmann. Die „Deadline“ ist der 12. Juni 2016, bis dahin fließen die Ergebnisse in eine Rangliste ein, die als Maßstab für die Olympischen Spiele in Rio genommen wird. Vier Wochen Pause gönnen sich Erdmann und sein Partner Matysik, zwei freie Wochen haben sie noch vor sich, ehe sie wieder ins Training einsteigen. Erdmann meint, dass es die meisten anderen Teams, die sich schon eine gute Ausgangsposition erspielt haben, so halten wie sie.

Ganz anders machen es Markus Böckermann und Lars Flüggen, und der Erfolg gibt ihnen bislang Recht. Das Team holte bei den letzten beiden Open-Starts in Rio und Xiamen jeweils Silber und steht auch in Mexiko nach zwei Siegen in der Gruppe wieder im Achtelfinale. Dort erwarten sie die Gewinner aus der Partie der Polen Kantor/Losiak und Azaad/Aulisi aus Argentinien. Dalhausser und Lucena könnten hingegen schon früh auf ihre Landsmänner Gibb und Patterson treffen. Die sind an Rang zwei gesetzt und gehören zu den wenigen Top-Teams, die die Reise ins heiße Mexiko auf sich genommen haben.

> Alle weiteren Informationen zum Turnier gibt es hier

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