Wochenausblick: Am Beach und in den Bergen

Was in dieser Woche ansteht

Für das letzte Turnier vor den Europameisterschaften zieht es die internationalen Top-Teams zum Gstaad Major in die Berge, für die Techniker Beach Tour geht es erstmals an den Strand. Und dann spielen die Beacher um gleich zwei Weltmeisterschaften: Der Wochenausblick.

Major Series Gstaad

600.000 US-Dollar Preisgeld und die besten Beach-Volleyball-Teams der Welt: Das ist die Major Series, das Premiumprodukt der FIVB World Tour. In Gstaad kommen eine malerische Kulisse in den Bergen und mehr als 1000 Höhenmeter dazu. Und eine gute Erinnerung: Denn im vergangenen Jahr gewannen Chantal Labourer und Julia Sude hier das Turnier.

In dieser Woche steht das Turnier nun wieder an, bereits morgen sind Kim Behrens/Sandra Ittlinger und Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms sowie Armin Dollinger und Simon Kulzer für Deutschland in der Qualifikation am Start. Letztere sind im Übrigen die einzigen deutschen männlichen Vertreter im Turnier, auch weil sich Julius Thole und Clemens Wickler nach Bronze in Espinho eine Pause gönnen.

Eine Woche Pause gab es bereits für die drei Nationalduos Chantal Laboureur/Julia Sude, Victoria Bieneck/Isabel Schneider und Karla Borger/Margareta Kozuch. Die ließen das Turnier in Espinho aus und gehen beim letzten Stopp der World Tour vor der Europameisterschaft in Holland bereits im Hauptfeld gesetzt an den Start.

Video: Das ist das Gstaad Major


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Die Techniker Beach Tour Kühlungsborn

Die größte nationale Beach-Volleyballserie Europas und drittgrößte Serie weltweit geht bereits in die zweite Halbzeit: Stopp Nummer fünf der Techniker Beach Tour ist in Kühlungsborn und der erste am echten Strand. Das Turnier an der Ostsee ist ein wahrer Klassiker, denn 1995 schlug die ranghöchste deutsche Beach-Volleyball-Serie zum ersten Mal in Kühlungsborn auf.

Mit der Empfehlung von zwei Turniersiegen (Münster und Nürnberg) reisen Teresa Mersmann/Cinja Tillmann (USC Münster) an den Ostseestrand. Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kira Walkenhorst (Hamburger SV) muss in Kühlungsborn auf ihre Saisonpartnerin Leonie Körtzinger verzichten, da diese in München die Studenten-Weltmeisterschaften spielt. So geht Walkenhorst an diesem Wochenende mit Lena Overländer (TV Gladbeck) als Blockspielerin an den Start.

Mit dem Turnier in Kühlungsborn steigt ProSieben MAXX in die erste von fünf Live-Übertragungen der Finalspiele bis zu den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand ein. Bei der Premiere berichtet der Sender live ab 12 Uhr vom Ostseestrand. Bereits ab den Viertelfinals am Samstagnachmittag sind die K.o.-Spiele live bei uns im Livestream zu sehen. Das Turnier beginnt am Freitagmittag mit der Qualifikation, am Samstag starten die Hauptfeldspiele mit einer Gruppenphase.

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U19-Weltmeisterschaft Nanjing 2018

Alle zwei Jahre finden die Junioren-Weltmeisterschaften im Beach-Volleyball unter dem Dach des Weltverbandes FIVB statt. Im Jahr 2018 spielen allerdings nur die unter 19-Jährigen im chinesischen Nanjing die Nachwuchs-Weltmeister aus. Für Deutschland starten in dieser Woche Lea Sophie Kunst und Anna-Lena Grüne sowie Lukas Pfretzschner und Filip John (beide Hauptfeld), in der Qualifikation treten Rudy Schneider und Simon Pfretzschner an.

Die Junioren spielen mit 32 Teams im Hauptfeld erst eine Gruppenphase mit acht Pools – drei Teams je Gruppe kommen weiter – und danach weiter im Single-Elimination (einfaches K.o.-System). Zuvor spielen 24 Teams in der Qualifikation um die letzten vier Plätze im Hauptfeld.

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Studierenden-Weltmeisterschaft Beach-Volleyball (WUBC)

In München spielen seit heute 32 Frauen- und Männer-Teams aus 29 Nationen die Studierenden-Weltmeisterschaft Beach-Volleyball (WUBC). Auf der Beach-Volleyball-Anlage der Technischen Universität München (TUM) wollen vier deutsche Teams um die Medaillen kämpfen.

Für Deutschland gehen Leonie Körtzinger/Leonie Klinke und Julika Hoffmann/Lisa-Sophie Kotzan bei den Frauen und Dan John/Eric Stadie sowie die Zwillinge Bennett und David Poniewaz bei den Männern ins Rennen um den Titel des Studierenden-Weltmeisters.

Die rund 200 SportlerInnen spielen auf 13 Courts, wobei der Center Court mit einem Fassungsvermögen von 1.500 Zuschauer und der Side Court mit Platz für 500 Zuschauer die Prunkstücke des Areals darstellen. Der Eintritt ist an allen Tagen frei, es gibt sogar einen kommentierten Livestream von allen Center-Court-Spielen.

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Was unbedingt in deine Beach-Tasche gehört

Du willst ein Turnier spielen, gehst zum Training oder hast dich schon immer gefragt, was in eine ordentlich gepackte Beach-Volleyball-Tasche kommt? Wir haben eine Checkliste für dich und auch die Profis nach ihren Tipps gefragt.

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