Wochenausblick: Weltserien-Premiere in Schweden

Was in dieser Woche ansteht

Es ist eine Premiere an einem besonderen Standort: Im Göteborger „Beach Center“ findet zum ersten Mal auf schwedischem Boden ein Turnier der FIVB World Tour statt. Auf einer der weltgrößten Indoor-Beach-Volleyball-Anlagen starten ab Donnerstag zwei deutsche Herrenteams: Unser Wochenausblick.

FIVB World Tour Göteborg (1-Stern)

Erstmals in der Geschichte der FIVB World Tour ist das “Beach Center” in Göteborg in dieser Woche Austragungsort für ein Turnier der Weltserie. Gleich 16 Indoor- und sechs Outdoor-Spielfelder umfasst der laut eigenen Angaben weltweit größte Indoor-Komplex für Beach-Volleyball, das am nordöstlichen Rand der schwedischen Großstadt liegt. Bisher diente die Anlage unter anderem als Schauplatz für Turniere der europäischen Serie.

Ein Top-Ergebnis aus deutscher Sicht erzielten dort vor gut einem Jahr die deutschen Meister Julius Thole/Clemens Wickler. Ohne Niederlage gewann das Nationalteam damals beim CEV Satellite Göteborg seine erste gemeinsame Goldmedaille. Beim diesjährigen 1-Stern-Turnier (18.-21. April) gehen mit Armin Dollinger/Simon Kulzer sowie Robin Sowa/Lukas Pfretzschner zwei deutsche Herrenteams an den Start.

Dollinger/Kulzer im Hauptfeld, Sowa/Pfretzschner in der Qualifikation

Gute Chancen im Wettstreit um eine der vorderen Platzierungen haben Dollinger/Kulzer, die in einer guten Ausgangsposition für das Hauptfeld gesetzt sind. Das Duo vom ASV Dachau gewann Anfang März das 1-Stern-Turnier der Weltserie in Visakhapatnam – trotzte auf dem Weg zu Gold vor allem der indischen Hitze. Den Schwung der starken Turnierleistung konnten die beiden allerdings nicht gewinnbringend nutzen. Der anschließende Auftritt beim 3-Sterne-Turnier in Syndey (Australien) endete in der Qualifikation. Und auch beim 2-Sterne-Turnier in Siem Reap (Kambodscha) war nach einer Niederlage das Turnier-Aus besiegelt. In Göteborg bleibt dem Team in dieser Woche die ungeliebte Qualifikation erspart und so greifen sie erst am Freitag zur Gruppenphase ins Geschehen ein.

Den Weg durch die Qualifikation muss derweil das zweite deutsche Team Robin Sowa/Lukas Pfretzschner antreten. Dem 19-jährigen Sowa, der ursprünglich mit Eric Stadie (22) die Saison bestreiten wollte, wurde zum Jahreswechsel von Seiten des DVV eine Partnerschaft mit Pfretzschner nahegelegt. Dieser nicht wirklich geräuschlose Wechsel sorgte gleichzeitig für die Wiedervereinigung der U18-Europameister von 2016, die nun durch den Verband als Perspektivteam gefördert werden. In der Konkurrenz der Frauen werden die Spiele unterdessen ohne deutsche Beteiligung stattfinden.

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